Senf Jochen
Schauspieler, Autor
* 6. Januar 1942 in Frankfurt/ Main
† 18. März 2018 in Berlin


V.: Paul Senf (1915-1998), Volkswirt und Finanzminister; M.: N.N. 

Liaison mit Margret Lafontaine geb. Müller, Bildhauerin 

  • 1952 Umzug der Familie nach Saarbrücken; Besuch der Internatsschule Schloss Salem (Kr. Bodensee)
  • Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität des Saarlandes
  • Besuch einer Schauspielschule in Saarbrücken
  • 1969-1978 Hörspieldramaturg des Saarländischen Rundfunks
  • 1974 Erstmalige Rolle in einer Fernsehproduktion in Episode von „Autoverleih Pistulla“ („Der ewig blaue Himmel“)
  • 1978-1985 Mitgründer und Ensemblemitglied des Freien Kinder- und Jugendtheaters Saarbrücken (später „sog. 2“, heute „Theater Überzwerg“)
  • 20. April 1979 Uraufführung der ersten Produktion als Adaption von „Was heißt hier Liebe?“ im JUZ Försterstraße in Saarbrücken
  • 1988 Umzug nach Berlin
  • 1988-2005 Hauptdarsteller des Kommissars „Max Palu“ in den achtzehn vom SR produzierten „Tatort“-Filmen
  • 1991 Gastauftritt als Max Palu in der letzten Folge der Tatort-Serie mit Götz George als Kommissar Schimanski (Folge „Der Fall Schimanski“)
  • 1993 Erstmalige Publikation eines Kriminalromans mit „Bruno weiß zuviel“
  • ab 1993 Übernahme einzelner Gastrollen in Serienproduktionen für GZSZ (1993), Dr. Stefan Frank (1999) und SOKO Stuttgart (2011)
  • 1997-1998 Publikation der Trilogie „Die Fabrik-Piraten“, gemeinsam mit Peter Tiefenbrunner und Silvia Christoph
  • 1999-2003 Publikation der Abrafaxe-Quadrologie mit Peter Tiefenbrunner
  • 2002 Publikation biographischer Skizzen „Von Mann zu Mann“ im Berliner Forum Gewaltprävention
  • 2006 Verleihung des Berliner Preises „Krimifuchs“
  • 2006-2012 Schauspieler in vier Fernsehproduktionen des ARD, ZDF
  • 2007-2010 Publikation einer Romantrilogie 

 

Bkl