Mergen Friedrich Albert
Spanienkämpfer
* 8. Juli 1908 in Heiligenwald
† 15. April 1970 in Halle an der Saale


verh. am 3. November 1937 mit Rosita Orruella Ortueta 

 

  • 1922 Lehre als Bergmann
  • 1928 Prüfung zum Hauer auf der Grube Itzenplitz und Reden
  • 1928 Eintritt in den Roten Frontkämpferbund, Sturmführer der Ortsgruppe Heiligenwald
  • 1931 Eintritt in den Kommunistischen Jugendverband Deutschlands
  • 1933 Zuflucht vieler Emigranten aus Deutschland in der Familie Mergen, u.a. dem Schriftsteller Erich Weinert
  • 1934-1935 Engagement im Abstimmungskampf für den Status quo
  • 17. Januar 1935 Flucht nach Frankreich
  • August 1936 Auswanderung nach Spanien
  • November 1936 Einsatz im Bataillon »Edgar-André« in der XI. Internationalen
  • Januar 1937 Zuteilung zu einer Spezialabteilung von Partisanen; Verwundung
  • Aufgabe als Personenschützer für die berühmte Kommunistin Dolores Ibárruri gen. La Pasonaría
  • Februar 1939 erneutr Flucht nach Frankreich; Internierung in Argelès-sur-mer, dann in Gurs
  • Juni 1941 Verhaftung durch die Gestapo; Haft im Saarbrücker Gefängnis Lerchesflur
  • Juli 1942 Überführung ins KZ Dachau
  • nach 1945 Rückkehr nach Heiligenwald, Mitglied der Kommunistischen Partei Saar und der Einheitsgewerkschaft; Ausweisung aus dem Saarland nach einem Streik
  • 1956 Auszeichnung mit der Hans-Beimler-Medaille für seine Verdienste als Spanienkämpfer
  • 1957 Übersiedlung in die DDR; Auszeichung
  • Arbeit als Arbeitsschutzinspektor beim IG Bergbau im Bezirk Halle 

 

Lit.: Von der Saar zum Ebro, S. 173-175
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