Puppe Heinrich
Ingenieur, Hüttendirektor
* 16. Februar 1896 in Düdelingen
† 4. November 1947 in Solingen.
  • 1906-1912 Besuch einer Privatschule in Dos Caminos und Fagersta (Schweden) nach einer Volksschule in Dortmund
  • 1912-1915 Technische Ausbildung in Duisburg und Braunschweig
  • 1916-1918 Kriegsteilnehmer
  • 1919-1927 Tätigkeit in den Röchling’schen Eisen und Stahlwerke
  • 1927-1931 Tätigkeiten in Bochum und Hagen
  • 1931-1936 Oberingenieur der Neunkircher Eisenwerke
  • 1935 Eintritt in die NSDAP und Ernennung zum SA-Sturmführer
  • 1936 Ernennung zum Betriebsdirektor der Neunkircher Eisenwerke
  • 1938/39 Vorstandsvorsitzender des Eisenhüttenwerks Thale AG
  • 1940 Ernennung zum Wehrwirtschaftsführer
  • 1940-1945 Vorstandsvorsitzender der Neunkircher Eisenwerke
  • 1942-1945 Gesellschafter im Aufsichtsrat der Doggererz AG
  • 1943 Beauftragter der Oberleitung der Dinglerwerke in Zweibrücken durch Gauleiter Joseph Bürckel
  • Einstufung als „Belasteter“ durch Besatzungsbehörden
  • Anfang 1947 Umzug nach London  

Lit.: Seidelmann, Doggererz AG, S. 394
Bkl
Abb.: Stadtarchiv Neunkirchen, in: ebd.