Leonhardt Willy
Ingenieur, Umwelt- und Verkehrsminister
* 10. Dezember 1937 in Ludwigshafen
† 14. Juni 2017
  • Lehre zum Elektromechaniker
  • Studium der Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt
  • 1965 Abschluss des Studiums als Dipl.-Ing.
  • 1966-1979 Werksdirektor der Stadtwerke Pirmasens, Ausbau der Erdgasversorgung
  • Eintritt in die SPD
  • 1979-1994 Geschäftsführer der Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken
  • 1982 Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Saarbrücken
  • Berufung in die Sachverständigenkommission für Forschung und Technologie des Saarlands
  • ab 1982 Vorsitzender der Landesgruppe Saarland im Verband kommunaler Unternehmen (VkU)
  • Aufsichtsratstätigkeit, u.a. stellv. Vorsitzender der Saar-Ferngas AG
  • ab 1988 Dozent für regenerative Energien und Energieeinsparung an der Universität des Saarlandes
  • 1991 Herausgeber des „Kommunalen Energie-Handbuch“ Saarbrücken
  • 1992 Ernennung zum Professor durch die Landesregierung
  • 1993 Herausgeber des Konzepthandbuchs „Negawatt“
  • 23. November 1994 Ernennung zum Minister für Umwelt, Energie und Verkehr im 3. Kabinett Oskar Lafontaines (bis 9. November 1998)
  • 1996 Einführung des bundesweit ersten ökologischen Gütesiegels und der sog. Grünen Hausnummer unter Leonhardt
  • 1997 Initiator der „Aktion Wasserzeichen“
  • Dezember 1998 Stellv. (Gründungs-)Vorsitzender und Kuratoriumsbeirat von „futur 3 - Saarbrücker Zentrum für integrierte Zukunftskonzepte“
  • Mitinitiator des UNESCO-Projekts Biosphärenreservats Bliesgau (2009)
  • Eintritt für den bundesweiten Atomausstieg 

Lit.: Handbuch des Saarländischen Landtags. 11. Wahlperiode, Saarbrücken 1995, S. 101
Bkl