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Sickingen Franz von

Reichsritter
* 2. März 1481 Ebernburg
† 7. Mai 1523 Landstuhl




V.: Schweikard VIII. von Sickingen (ca. 1445-1504); Amtmann am kurpfälzischen Hof zu Heidelberg ; M.: Margarethe Puller von Hohenburg († 1507)

verh. 1499  mit Hedwig von Flörsheim († 1515)

Kinder: 1.) Schweikard IX., 2.) Johann Richard 3.) Franz Konrad

  • 1495 Teilnahme am Wormser Reichstag; Verkündigung des Ewigen Landfriedens
  • 1505 kurpfälzischer Amtmann in Kreuznach
  • 1515 Wormser Fehde, Bruch des Ewigen Landfriedens
  • Mai 1515 Reichsacht durch Kaiser Maximilian I.
  • 1516 Lothringer Fehde
  • 1517 pfälzisch-elsässischer Kriegszug, Aufhebung der Reichsacht
  • 1518 Metzer Fehde; hessische Fehde
  • 1519 Feldzug gegen Herzog Ulrich von Württemberg
  • 1519 Begegnung mit Ulrich von Hutten
  • 1519 Kaiserlicher Rat und Hauptmann Karls V.
  • 1521 Feldzug gegen Frankreich
  • 1521/22 Ebernburg „Herberge der Gerechtigkeit“ [Martin Bucer, Johannes Oecolampad, Johannes Schwebel, Kaspar Aquila und Kaspar Hedio]
  • Mai 1522 Einführung des reformatorischen Gottesdienstes auf der Ebernburg
  • August 1522 Hauptmann auf dem Landauer Rittertag; Gründung des Landauer Ritterbundes
  • September 1522 Trierer Fehde mit Erzbischof Richard von Greiffenclau; Eroberung Blieskastels und St. Wendels; gescheiterte Belagerung Triers
  • April 1523 Belagerung der Festung Nanstein
  • April 1523 Eroberung der Burgen Nanstein (Landstuhl) und Ebernburg durch die Fürsten, Tod Sickingens infolge Verwundung
  • Hinweis: Sickingenstraße in Trier

Lit. Reinhard Scholzen, Franz von Sickingen – ein adeliges Leben im Spannungsfeld zwischen Städten und Territorien (= Beiträge zur pfälzischen Geschichte, Bd. 9). Kaiserslautern 1996
Ber
Abb.: Holzschnitt von Hieronymus Hopfer, 1520


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