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Leyen Philipp I. Franz Wilhelm Ignaz von der

Reichsgraf
* 1. August 1766 in Koblenz
† 23. November 1829 in Köln
bestattet in der Pfarrkirche zu Gondorf 




V.: Reichsgraf Franz Georg Carl von der Leyen (1736-1775); M.: Reichsgräfin Maria Anna Helene Josephina Kämmerer von Worms-Dalberg (1745-1804) 

verh. am 15. Mai 1788 in Pommersfelden mit Gräfin Sophie Therese Walpurgis von Schönborn-Wiesentheid (1772-1810) 

Kinder: 1.) Amelie Marianne Theodora Caroline Sophie  (1789-1870), 2.) Karl Eugen Damian Erwein (1798-1879)  

  • 1775-1781 Übernahme der Vormundschaft durch Mutter Marianne nach dem Tod des Vaters
  • 1781 Erklärung der Volljährigkeit, Ernennung zum Mitglied der Wissenschaftlichen Akademie zu Erfurt
  • 1801 Friede von Lunéville: Verwaltung linksrheinischer Güter unter franz. Sequester
  • 1804 Aufhebung der Sequesterverwaltung und Entschädigung durch Napoleon I.
  • 12. Juli 1806 Erhebung in den Fürstenstand auf Betreiben seines Onkels Carl Theodor von Dalberg
  • 1806-1815 Souverän des Fürstentums Hohengeroldseck im Rheinbund
  • 24. Juli 1810 Ehe der Tochter mit Pierre Claude Louis Robert Comte Tascher de La Pagerie
  • 1815 Mediatisierung des Fürstentums nach dem Wiener Kongress; Ständiger Sitz in der Ersten Kammer der Badischen Ständeversammlung
  • 2002 Schaffung einer Bronzebüste am Von der Leyenschen Stammsitz in Kobern-Gondorf
  • 2016 Ausstellung zum Leben Philipps im Haus des Bürgers in Blieskastel unter Leitung K. Legrums 

Lit.: Zeitschrift für saarländische Heimatkunde 4 (1954), S. 33-39
Bkl
Abb.: Landesbildstelle Saarland im LPM Saarbrücken  



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