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Driessler Johannes

Komponist
* 26. Januar 1921 in Friedrichsthal
† 4. Mai 1998 in Detmold




verh. 1944 mit Gertrud Ledermann

  • frühzeitiger Unterricht am Konservatorium Saarbrücken in den Fächern Klavier, Orgel, Dirigieren und Komposition
  • Unterricht bei Karl Rahner in Orgelspiel und polyphoner Satztechnik
  • April 1939 Reichsarbeitsdienst
  • Oktober 1939 Studium an der Pädagogischen Akademie Dortmund
  • 1940 Studium an der Musikhochschule Köln; Kompositionsschüler von Wilhelm Maler
  • 1941-1945 Kriegsteilnehmer
  • 1945-1946 Lehrer am Süddeutschen Landerziehungsheim in Schondorf/ Ammersee
  • 1946 Berufung als Tonsatzlehrer an die neu gegründete Nordwestdeutsche Musik-Akademie Detmold (bis 1953)
  • Komposition geistlicher Vokalwerke
  • 1950 Aufbau der Kirchenmusikabteilung der Akademie
  • 25. August 1950 Uraufführung des Oratoriums „Dein Reich komme“ (op. 11) auf dem Evangelischen Kirchentag in Essen 
  • 1954 Wiederaufnahme der Lehrtätigkeit an der Musikakademie
  • 1956 Empfang des Maletz-Stipendiums des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
  • 1958 Ernennung zum Professor an der Musikakademie
  • 1959 Stellvertretender Rektor an der Musikakademie (bis 1972)
  • ab 1959 Leitung der Abteilung für ev. Kirchenmusik
  • 1960-1972 Stellvertretender Direktor der Hochschule Detmold; Aufgabe des Komponierens in den 70er Jahren
  • 1962 Träger des Saarländischen Kunstpreises
  • 1983 Eintritt in den vorzeitigen Ruhestand

Lit.: Emil Platen, Art. Johannes Drießler, in: MGG2 Personenteil 5 (2001), Sp. 1427-1428
Con

Abb.: Gertrud van Dyck, in: Saarheimat 10 (1959), S. 23

 



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