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Welsch Heinrich

Ministerpräsident
* 13. Oktober 1888 in Saarlouis
† 23. November 1976 in Saarbrücken




bestattet auf dem Hauptfriedhof Saarbrücken

  • 1908 Abitur in Saarlouis
    1908-1911 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Freiburg, München und Bonn
  • 1911 Referendarexamen in Köln
  • 1911-1920 weitere juristische Ausbildung an den Amtsgerichten Merzig und Saarlouis, am Landgericht und an der Staatsanwaltschaft Saarbrücken sowie am Oberlandesgericht Köln
  • 1920 Assessorexamen in Berlin
  • 1921-1934 Staatsanwalt in Saarbrücken
  • 1934-1935 Referent beim Regierungspräsident in Trier und Leiter der dortigen Staatspolizeistelle
  • 1935-1936 deutscher Staatsvertreter beim Obersten Abstimmungsgerichtshof im Saarland
  • 1936-1945 Generalstaatsanwalt beim Oberlandesgericht in Zweibrücken
  • 1938-1940 Sonderbeauftragter bei der Behörde des Reichskommissars für die Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich
  • 1940-1945 Leiter der deutschen Justizverwaltung in Lothringen; Eintritt für die Freilassung von Robert Schuman
  • 1948-1957 Präsident des Landesversicherungsamtes und des Landesversorgungsgerichts
  • 1950 Präsident des Verwaltungsrates der Eisenbahnen des Saarlandes
  • 1951-1952 Direktor des Ministeriums für Arbeit und Wohlfahrt
  • 29. Oktober 1955 Dienstantritt als Ministerpräsident (bis 10. Januar 1956), zugleich Minister der Justiz und Minister für Arbeit und Wohlfahrt
  • 18. Dezember 1955 Neuwahl des Saarländischen Landtages
  • 1956-1973 Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Landesverband Saar
  • 1957-1972 Vorsitzender des Universitätsrates, zeitweise Mitglied des Verwaltungsrates des Studentenwerkes
  • 5. Juli 1961 Ernennung zum ersten Ehrensenator der Universität des Saarlandes
Fri
Abb.: Landesarchiv Saarbrücken B 2366/2 D 


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