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Virneburg Heinrich II. von

Gegenerzbischof von Trier, Erzbischof und Kurfürst von Köln
* um 1244 vermutl. in Virneburg
† 5. Januar 1332




bestattet in der Barbarakapelle der Stiftskirche St. Cassius in Bonn V.: Graf Heinrich von Virneburg (ca. 1238-1290); M.: Ponzetta von Oberstein (1253–1311)
  • 1288 Teilnahme an der Schlacht bei Worringen auf Brabanter Seite gegen den Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg
  • 1288 Ernennung zum Kanoniker von St. Gereon in Köln
  • 1292 Kaplan des Königs Adolf von Nassau
  • Domherr in Trier und in Köln; Archidiakon in Trier
  • 1300 Wahl zum Erzbischof von Trier; Verweigerung der päpstlichen Bestätigung durch Bonifatius VIII.
  • 1304 Wahl zum Erzbischof von Köln durch einen Teil des Domkapitels
  • Sommer 1305 Ernennung zum Erzbischof von Köln durch Papst Clemens V. in Lyon
  • 22. Januar 1306 Veröffentlichung der päpstlichen Entscheidung
  • 1306 Absetzung des Bischofs Otto von Münster
  • 1308 Wahl von Graf Heinrich von Luxemburg zum König
  • 1310 Schlacht bei Euskirchen gegen Graf Reinald von Valkenburg
  • 1311 vergeblicher Versuch, die Grafschaft Kleve als erledigtes Mannlehen einzuziehen
  • 1311/12 Teilnahme an der Synode von Vienne
  • 1313-1328 Propst des Cassius-Stiftes in Bonn
  • 1314 Einsatzung für das Haus Habsburg gegen die Wahl Ludwig des Bayern
  • 25. November 1314 Krönung Friedrichs des Schönen von Habsburg in Bonn
  • 1318 Übergabe der Festung Brühl an den Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg
  • 27. September 1322 Weihe des Hochchors des Kölner Domes
  • 1324 Verlust der Burg Volmarstein in die Fehde zwischen Bischof Ludwig von Münster und Graf Engelbert von der Mark
  • 1325-1326 Beteiligung am Ketzerprozess gegen Meister Eckhart; Übergabe des Verfahrens an die Kurie in Avignon
  • 1328 Installation seines Neffen Heinrich III. von Virneburg als Erzbischof von Mainz
Lit.: BBKL 27 (2007), Sp. 630-633
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