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Reinert Egon

Ministerpräsident, Jurist
* 24. September 1908 in Saarbrücken
† 23. April 1959 in Saarbrücken





unverheiratet
  • 1927 Abitur am Ludwigsgymnasium in Saarbrücken
  • Studium der Rechtswissenschaften in Heidelberg, Bonn und Frankfurt/ Main
  • 1. Juni 1933 Mitglied der NSDAP
  • 1933 Erstes Juristisches Staatsexamen in Frankfurt/ Main
  • 1. Juni 1933 Eintritt in die NSDAP; Rechtsreferent in der HJ
  • 1937 Zweites Juristisches Staatsexamen in Düsseldorf
  • seit 1938 Rechtsanwalt beim Amtsgericht und Landgericht Zweibrücken ohne Praxis; hauptamtlicher Geschäftsführer der Rechtsanwaltskammer Zweibrücken
  •  Tätigkeit in der Finanz- und Innenverwaltung
  • 1941 Zulassung als Rechtsanwalt; Gründung einer Kanzlei in Saarbrücken
  • 1952 Mitbegründer der im Saarland noch illegalen CDU
  • 1955 Gegner des Saarstatuts
  • 18. Dezember 1955 Wahl in den Saarländischen Landtag
  • 10. Januar 1956 Berufung zum Minister der Justiz und für Kultus im Kabinett Dr. Ney
  • 19. Mai 1957 Wahl zum Landesvorsitzenden der CDU Saar
  • 4. Juni 1957 Wahl zum neuen Ministerpräsidenten
  • Begründung der „Heimatbundregierung“ aus CDU, SPD und DPS
  • 26. Februar 1959 Bildung des 2. Kabinetts Reinert; zusätzliche Übernahme des Ministeriums für Justiz
  • 21. April 1959 Verkehrsunfall in Saarbrücken
  • Hinweis: Egon-Reinert-Straße in Saarbrücken, Stadtteil St. Johann, sowie in Wadern und Altenwohnstift e.V. Egon-Reinert-Haus in Saarbrücken-Eschberg
Lit.: Rechtsanwälte an der Saar, S. 524-525
Con
Abb.: Landesarchiv Saarbrücken B 2366/4 D


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