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Ruland Franz

Minister, CVP-Fraktionsvorsitzender
* 23. Juni 1901 in Saarbrücken
† 28. September 1964 in Saarbrücken




bestattet am 5. Oktober 1964 auf dem Hauptfriedhof Saarbrücken verh., drei Kinder
  • 1907-1911 Besuch der Volksschule in Saarbrücken
  • 1911-1920 Besuch der Oberrealschule in Saarbrücken, Abitur
  • 1920-1922 Ausbildung zum Großhandels- und Bankkaufmann bei den Gebr. Haldy
  • 1922-1926 Studium der Rechtswissenschaft in München und Jena
  • 1922-1923 Mitglied der „Reichskriegsflagge”
  • 1926 Ablegung des Referendarexamens vor dem Oberlandesgericht in Jena
  • 1927-1930 juristischer Vorbereitungsdienst
  • 1930 Assessorexamen im Reichsjustizministerium in Berlin
  • 1930-1933 Tätigkeit als Richter in Saarbrücken und Engagement in verschiedenen Institutionen
  • seit 1932 Mitglied des "Stahlhelms"
  • 1933-1939 Rechtsanwalt beim Amtsgericht und Landgericht Saarbrücken
  • 1939-1940 Hilfsarbeiter des Oberfinanzpräsidiums in Köln; Leiter der Strafsachenstelle beim Hauptzollamt St. Aposteln in Köln
  • 1940-1941 Wiederaufnahme der Selbstständigkeit
  • 1941-1945 Kriegsteilnehmer
  • Mitglied der CVP
  • 1945-1947 stellv. Landrat um Landkreis Königshofen im Grabfeld (Unterfranken)
  • 1947-1948 Oberregierungsrat im saarländischen Justizministerium
  • 1948-1951 Syndikus des Arbeitgeberverbandes der Eisen- und Metallindustrie des Saarlandes
  • Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Arbeitgeberorganisationen des Saarlandes
  • 14. April 1951 Ernennung zum Minister für Wirtschaft, Verkehr, Ernährung und Landwirtschaft im 2., 3. und 4. Kabinett Hoffmann (bis 24. Oktober 1955)
  • Aufsichtsratsvorsitzender der Saarländischen Investitionskreditbank und der Lebens- und Feuerversicherungsanstalten des Saarlandes
  • 15. Dezember 1952 erste Wahl in den Saarländischen Landtag
  • 2. Januar 1956 Konstituierung des Landtages nach der Saarabstimmung
  • 26. April 1956 CVP-Fraktionsvorsitzender im Saarländischen Landtag (bis 16. Dezember 1957)
  • Juli 1956 Widerstand gegen die Fusion der CVP mit der Zentrumspartei
  • 16. Dezember 1957 Niederlegung des Landtagsmandates
  • Wechsel in die CDU
  • 4. Januar 1957 Wahl in den Deutschen Bundestag (bis 1964)
  • 23. Januar 1957 Aufhebung der Fusion mit der Zentrumspartei
  • 21. Juli 1957 Wahl zum stellv. Landesvorsitzender der CSU/CVP
  • 19. April 1959 Vereinigung mit der CDU-Fraktion
Lit.: Rechtsanwälte an der Saar, S. 528-529
HSch
Abb.: Archiv des Landtages des Saarlandes

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Prof. Dr. Joachim Conrad
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