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Falkenstein Kuno II. von

Erzbischof und Kurfürst von Trier
* ca. 1320 auf Burg Falkenstein am Donnersberg
† 21. Mai 1388 auf Burg Maus bei Wellmich




V.: Philipp IV. von Falkenstein-Münzenberg († 1328); M.: Gräfin Johanna von Saarwerden († nach 1347)

 Liaison mit Imagina von Bickenbach († 1367)

  • Erziehung in Mainz
  • 1325 Domherr in Mainz
  • 1345 Scholastikus an der Domschule zu Mainz
  • 1348 Ernennung zum Dompropst des Mainzer Domkapitels
  • 1348-1353 Verweser des Erzstiftes Mainz
  • 1354 Abfindung durch Erzbischof Gerlach von Nassau u.a. mit Burg Ehrenfels
  • 4. April 1360 Ernennung zum Koadjutor von Trier
  • 1360-1362 Koadjutor des Erzstiftes Trier
  • 1361 Zerstörung der Burg Gretenstein bei Villmar
  • 27. Mai 1362 Ernennung zum Erzbischof von Trier
  • Zurückdrängung der Bretonen aus dem Erzstift Trier
  • Herbst 1362 Empfang der Bischofsweihe
  • 1362-1388 Erzbischof von Trier
  • Verhinderung der Reichsunmittelbarkeit Triers
  • 1363 und 1368-1370 Administrator des Erzstiftes Köln
  • 1364 formalrechtliche Festschreibung der Stadtherrschaft des Erzbischofs in Trier
  • 1365 Erwerb von Molsberg und Niederbrechen
    1366 Koadjutor des Erzbischofs Engelbert III. von Köln
  • 1367 Eroberung der Snorrenburg bei Burbach
  • 1371 Ablehnung der Wahl zum Erzbischof von Mainz
  • 1377 Verzicht auf die Zölle an Saar und Mosel; Gleichstellung der stadtherrlichen Münze von Trier
  • um 1380 Ausstattung einer Buchmalerwerkstätte in Trier
  • Anfang 1388 Amtsverzicht zugunsten seines Neffen Werner von Falkenstein

Lit.: BBKL 4 (1992), Sp. 822-825
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