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Popall Käthe geb. Fürst gesch. Lübeck

Politikerin
* 15. Februar 1907 in Bremen
† 23. Mai 1984 in Bremen





V.: Carl Fürst, Zigarrenmacher; M.: …

verh. in 1. Ehe 1930-1935 mit Hans Lübeck (1908-1992); KPD-Funktionär, in 2. Ehe 19. Januar 1946 mit Reinhold Theodor Popall (1902-1981), Tischler

Sohn aus 2. Ehe: Manfred (* 1949)
 

  • Abitur; Tätigkeit in ungelernter Arbeit
  • kaufmännische Lehre als Buchhalterin
  • Angestellte bei der Konsumgenossenschaft „Vorwärts“
  • 1922 Mitglied der Sozialistischen Arbeiter-Jugend und der SPD
  • 1927 Übertritt zum Kommunistischen Jugendverband (KJVD) und (1929) zur KPD
  • 1930 Betriebsrätin bei der Jute-Spinnerei und Weberei Bremen
  • Ende 1930 Mitglied der Bremer Bürgerschaft (bis 20. März 1931)
  • 1931 Umzug nach Düsseldorf, Mitarbeiterin in der RGO-Bezirksleitung Niederrhein
  • Sommer 1931 Anstellung beim Konsum in Halle
  • Anfang 1932 Orgaleiterin in der Frauenabteilung des KJVD Halle
  • Herbst 1932 Aufenthalt in Moskau mit ihrem Mann; Aufnahmeprüfung für Leninschule (nicht bestanden)
  • Ende 1934 Rückkehr nach Deutschland, Angehörige der illegalen Streikleitung der KPD in Berlin
  • 27. März 1935 Verhaftung, Scheidung der 1. Ehe
  • 4. Juni 1937 Verurteilung durch den Volksgerichtshof zu zwölf Jahren Zuchthaus, u. a. KZ Ravensbrück
  • Juni 1945 Befreiung durch die Alliierten
  • 17. April 1946 Mitglied der ernannten Bremer Bürgerschaft
  • 13. Oktober 1946 Wahl in Bremer Bürgerschaft für die KPD (bis 1956), Vizepräsidentin
  • 23. Juli 1945 Gesundheitssenatorin (bis 22. Januar 1948)
  • 15. Oktober 1967 Umzug mit der Familie nach Ottweiler-Lautenbach
  • Mitarbeit in der Arbeiterwohlfahrt und bei den Naturfreunden in Lautenbach, Eintritt in die SPD
  • 1982 Empfang im Bremer Rathaus durch Präsident des Senats Hans Koschnick
  • 1. März 1984 Umzug von Ottweiler-Lautenbach nach Bremen
  • Hinweis: Käthe-Popall-Straße in Bremen-Neustadt (seit 1993) 

Lit.: Käthe Popall – ein schwieriges politisches Leben. Erzählte Geschichte, bearb. von Peter Alheit/ Jörg Wollenber, Fischerhude 1985
FJS

 



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