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Schneider Karl II

Schulrat, Heimatforscher
* 30. Dezember 1886 in Dirmingen
† 20. März 1958 in Saarbrücken





V.: Georg Schneider (1862-1928), Bergmann; M.: Luise Wagner (1862-1933)

 

verh. seit 14. August 1914 mit Hilde Müller

 

  • Ausbildung am Ev. Lehrerseminar Ottweiler
  • 1907 Erste Staatsprüfung
  • 1. April 1907 Lehrtätigkeit an der Evangelischen Schule Berschweiler (bis 31. März1909)
  • 1909 Zweite Staatsprüfung
  • 1. April 1907 Lehrtätigkeit an der Evangelischen Schule Berschweiler (bis 31. März1909)
  • Anhänger der Jenaplan-Pädagogik Peter Petersens
  • Mitarbeit im Friedensreich-Bund
  • 21. April 1909 Lehrtätigkeit an der Volksschule Heiligenwald
  • 1. April 1911 Lehrtätigkeit an der Volksschule Saarbrücken Stadt
  • 1. Oktober 1919 Ernennung zum Rektor der Volksschule in Saarbrücken-Malstatt
  • 1920 Publikation der Studie „Maria Michely, die Seherin von Altenkessel“
  • Mitglied der Deutsch-Saarländischen Volkspartei
  • 1924 Publikation über „Heilmittel und Heilbräuche im Saargebiet“
  • 1925 Herausgeber von „Die neue Schule. Saarbrücker Elternbücher“ (Bd. 6), gemeinsam mit Peter Persch
  • Mitglied der Deutsch-Saarländischen Volkspartei
  • Führer des Saarländischen Beamtenbundes (bis 1933)
  • 1929 Publikation über die „Saarländische Lehrer-Weiterbildung“
  • 7. Januar 1931 Ernennung zum Schulrat (erst kommissarisch, dann endgültig zum 1. April 1932)
  • 1. Oktober 1933 Mitglied im NS-Lehrerbund
  • 1. März 1934 Mitglied der Deutsche Front
  • 8. Eintritt 1936 in die NSDAP
  • 1937 erfolglose Bewerbung um Dozentenstelle an der Hochschule für Lehrerbildung in Saarbrücken
  • 30. September 1937 zwangsweise Versetzung in den Ruhestand durch die NS-Behörden 

Lit.: Art. Schneider Karl, in: Hans Günther Maas/ Franz Josef Schäfer, Eppelborner Biografisches Lexikon, Eppelborn 2021, S. 227 f.
FJS



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