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Greindl Josef

Kammersänger, Hochschullehrer
* 23. Dezember 1912 in München
† 16. April 1993 in Wien
bestattet am 30. April 1993 auf dem Neustifter Friedhof in Wien-Döbling





  • Studium der Musik an der Münchner Akademie bei Anna Bahr-Mildenburg und Paul Bender
  • 1936 Debut mit Wagners Walküre am Stadttheater in Krefeld
  • 1938-1942 Mitglied des Ensembles der Oper in Düsseldorf
  • 1939 Gastrolle bei den Münchner Wagnerfestspielen
  • 1941 Mitwirkung an der Uraufführung der Oper „Die Hexe von Passau“ von Ottmar Gerster
  • 1942 Wechsel an die Berliner Staatsoper durch Heinz Tietjen (bis 1948); Mitwirkung bei der Uraufführung der Oper „Das Schloss Dürande“ von Othmar Schoeck
  • 1943/44 Mitwirkung an den Kriegsfestspielen in Bayreuth
  • 1. Dezember 1939 Mitglied der NSDAP (Antrag vom 20. Oktober 1939)
  • August 1944 Aufnahme in die Gottbegnadeten-Liste der wichtigen Sänger
  • 1946 Berufsverbot
  • 1948 Mitglied des Ensembles der Städtischen Oper in West-Berlin (bis 1970)
  • 1949-1952 Mitwirkung an den Salzburger Festspielen; Uraufführung der Antigonae von Carl Orff
  • 1950 Gastauftritt am Teatro Colon in Buenos Aires
  • 1952 Gastauftritt an der Metropolitan Opera in New York
  • 1953 Gastauftritt an der der Mailänder Scala
  • 1952-1969 regelmäßige Mitwirkung bei den Bayreuther Festspielen
  • 1956 Ernennung zum Kammersänger in Berlin, Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper
  • Gastauftritte im Royal Opera House Covent Garden und in der Pariser Oper
  • 1960-1964 Erfolg als „Hans Sachs“ in Wagners „Meistersinger“ in Bayreuth
  • 1960 Auszeichnung mit dem Deutschen Kritikerpreis
  • 1961-1974 Leiter der Opernschule an der Musikhochschule des Saarlandes
  • 1974 Berufung zum ordentlichen Professor an die Hochschule für Musik in Wien

Lit.: Einhard Luther, Art. Josef Greindl, in: MGG 2. Aufl. Personenteil Bd. 7 U(2002), Sp. 1574
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