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Wicklmayr Rainer

Jurist, Justiz- und Innenminister des Saarlandes
* 12. Januar 1929 in Itzehoe
† 14. August 2020 in Völklingen
bestattet am 21. August 2020 auf dem Waldfriedhof Völklingen





V.: Franz Xaver Wicklmayr († 1976), Zollinspektor; M.: Elise Esswein († 1986) 

verh. mit Ursula Christine Mahlitz (* 1937) 

Kinder. 1.) Jochen (* 1964), 2.) Susanne (* 1966) 

  • Besuch der Volksschule in Würzburg und Ludweiler/ Warndt
  • Besuch der Oberschule in Völklingen (und Würzburg während der ersten Evakuierung)
  • 1949 Abitur in Saarbrücken
  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaft in Saarbrücken, Paris und Freiburg/ Breisgau
  • 1954 Erstes Juristisches Staatsexamen; Vorbereitungsdienst in Rheinland-Pfalz
  • 1957 Promotion zum Dr. iur. in Freiburg
  • 1958 Zweites Juristisches Staatsexamen; Tätigkeit am Oberlandesgericht Neustadt/ Weinstraße
  • 1958-1969 Tätigkeit für die Röchlingschen Eisen- und Stahlwerke in Völklingen, zuletzt Leiter der Rechts- und der Grundstücksabteilung
  • 1959 Eintritt in die CDU/ Saar; Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Völklingen
  • 1960-1965 Mitglied des Stadtrates Völklingen; Vorsitzender der CDU-Stadtratsfraktion
  • 27. Juni 1965 Wahl in den Saarländischen Landtag (bis 1990); zeitweise Vorsitzender des Ausschusses für Verfassungs- und Rechtsfragen
  • 1970 Mitglied im Direktorium der Kreissparkasse Saarbrücken
  • 14. Juni 1970 Wiederwahl in den Saarländischen Landtag
  • 13. Juli 1970 Minister für Arbeit, Sozialordnung und Gesundheitswesen im 4. Kabinett Röder (bis 23. Januar 1974)
  • 1972 Auszeichnung mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
  • 23. Januar 1974 Minister für Rechtspflege im 5. und 6. Kabinett Röder (bis 26. Juni 1979)
  • 16. November 1974 Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund (bis 1980)
  • 4. Mai 1975 Wiederwahl in den Saarländischen Landtag
  • 1975 Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland
  • 1976 Mitbegründer der Naturlandstiftung Saar, gemeinsam mit Berthold Budell
  • 1976-1988 Vorsitzender der Naturlandstiftung
  • 1977 Ernennung zum stellv. Ministerpräsident des Saarlandes
  • 1978 Stellvertretender Landesvorsitzender der CDU/ Saar (bis 1980)
  • 1978 Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland
  • 5. Juli 1979 Minister für Rechtspflege und Bundesangelegenheiten im 1. Kabinett Zeyer (bis zum 21. Mai 1980)
  • 27. April 1980 Wiederwahl in den Saarländischen Landtag
  • 23. Mai 1980 Minister des Inneren im 2. Kabinett Zeyer (bis 10. Juli 1984)
  • 1984 Publikation der Studie „1974-1984 – ein Jahrzehnt erfolgreicher Kommunalpolitik“ als Band 34 der Reihe „Standpunkte“
  • 1984 Publikation der Studie „Die aktuelle Finanzsituation der saarländischen Gemeinden“ als Band 36 der Reihe „Standpunkte“
  • 10. März 1985 Wiederwahl in den Saarländischen Landtag
  • 1989 Vorsitzender des Zweckverbandes „Naturschutzgebiet Wolferskopf“ als des ersten Naturschutzgroßprojektes des Bundes im Saarland
  • 7. Januar 1991 Auszeichnung mit dem Saarländischen Verdienstorden
  • 1998 Gründung der „Naturland Ökoflächen-Management GmbH“ als hundertprozentige Tochter der Naturlandstiftung Saar; Aufsichtsratsvorsitzender (bis 2015)
  • 2012 Publikation der Studie „Die unbekannten Schätze der Naturlandstiftung Saar“ 

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Foto: Landesarchiv des Saarlandes 



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