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Hauberrisser Georg II Joseph von

Architekt
* 19. März 1841 in Graz
† 17. Mai 1922 in München
bestattet auf dem Alten Südfriedhof in München





V.: Georg I Hauberrisser (1781-1875), Baumeister; M.: Juliane Röckenzaun (1815-1889)

verh.
am 1. Januar 1868 mit Maria Wessely

Kinder: 1.) Georg III (1869-1925), 2.) Julie (1869-1942), 3.) Heinrich (1872-1945), 4.) Anton (* 1874), 5.) Erwin (* 1876), 6.) Maria (* 1879), 7.) Edwin (1882-1964), 8.) Brunhilde (* 1885)

 

  • Studium der Technik am Johanneum in Graz
  • 1861 Mitglied im Corps Joannea
  • 1862 Studium der Architektur in München bei Gottfried von Neureuther, Georg Friedrich Ziebland und Ludwig Lange
  • Fortsetzung des Studiums bei Johann Heinrich Strack und Karl Bötticher in Berlin
  • Abschluss des Studiums bei Friedrich von Schmidt in Wien; Hinwendung zur Neugotik
  • 1866 Tätigkeit als Architekt in München
  • 1867-1874 Bau des sog. Neuen Münchener Rathauses
  • 1871 Auszeichnung mit der Goldenen Medaille der Stadt München
  • 1873 Auszeichnung mit der Ehrenmedaille der Weltausstellung in Wien
  • 1874 Ehrenmitglied der Kunstakademie München
  • 1876 Ernennung zum Honorarprofessor der Kunstakademie München
  • 1879-1881 Bau des Neuen Rathauses in Kaufbeuren
  • 1881-1891 Bau der Pfarrkirche Herz Jesu in Graz
  • Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt Kaufbeuren
  • 1883-1887 Bau des Rathauses in Wiesbaden
  • 1887-1890 Bau der Villa Holdereggen in Lindau/ Bodensee
  • 1892-1906 Bau der Paulskirche in München
  • 1893 Aufnahme in den Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst (Abt. Kunst)
  • 1895 Auszeichnung mit der Kleinen Goldmedaille der Großen Berliner Kunstausstellung
  • 1896-1901 Umbau der mährischen Burg Bouzov für den Deutschen Ordens als Sommersitz des Hochmeisters
  • 1897-1900 Bau des St. Johanner Rathauses in Saarbrücken
  • 1901 Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Verdienstordens der Bayerischen Krone und Erhebung in den persönlichen Adelsstand
  • 1903 Bau von Gut Junkerwald am Weiher in Niederwürzbach
  • Auszeichnung mit dem Orden der Eisernen Krone III. Klasse und dem Preußischen Kronenorden III. Klasse
  • 1910 Auszeichnung mit dem Verdienstorden des Hl. Michael II. Klasse des Königreichs Bayern
  • 1911 Auszeichnung mit dem Dr. techn. h.c. der Technischen Hochschule Graz
  • 1919 Ernennung zum Ehrenbürger der Stadt München
  • Hinweis: Hauberisserstraße in München (seit 1922), Wiesbaden und Kaufbeuren 

Lit.: Art. Georg Joseph Hauberrisser, in: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, Bd. 2, Wien 1959, S. 209
Con
Abb.: Schleiden, Illustrierte Geschichte, S. 318



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