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Schlembach Anton

Bischof von Speyer
* 7. Februar 1932 in Großwenkheim (Lkr. Bad Kissingen)
† 15. Juni 2020 in Speyer
bestattet am 24. Juni 2020 im Speyerer Dom





  • 1950 Abitur am Humanistischen Gymnasium Miltenberg/ Unterfranken
  • Studium der Katholischen Theologie und Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg mit Aufnahme in den Studentenverein Unitas Hetania zu Würzburg
  • Aufnahme in das Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum et Urbe in Rom
  • Studium an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom
  • 10. Oktober 1956 Priesterweihe durch Erzbischof Franz König
  • 1959 Promotion zum Dr. theol. an der Gregoriana in Rom
  • Rückkehr in die Diözese Würzburg
  • Kaplan in den Gemeinden Heppdiel, Aschaffenburg und Schweinfurt
  • 1963-1966 Pfarrverweser der Pfarrei St. Jakobus in Obersinn, zugleich Direktor des Studienseminars in Aschaffenburg
  • 1966 Ernennung zum Regens des Priesterseminars in Aschaffenburg
  • Hauptamtlicher Religionslehrer am Frobenius-Gymnasium in Hammelburg
  • 1. Juni 1981 Ernennung zum Domkapitular des Bistums Würzburg
  • Juli 1981 Ernennung zum Generalvikar des Bistums Würzburg
  • 25. August 1983 Ernennung zum Bischof von Speyer durch Johannes Paul II. als Nachfolger Friedrich Wetters mit Wahlspruch „Deus salus“
  • 16. Oktober 1983 Bischofsweihe durch Friedrich Wetter in Speyer
  • Ernennung zum Ehrenbürger von Münnerstadt
  • 1983 Ernennung zum Ehrendomherr der Kathedrale von Würzburg
  • ab 1983 Engagement zum Erhalt des Speyrer Doms als Kulturstätte durch umfangreiche Sanierungen und Gründung eines Kuratoriums für den Dombauverein
  • 1984 Mitinitiator der Aktion „Solidarität mit Arbeitslosen“ und Tätigkeit nach Umwandlung in eine Stiftung (bis 2011)
  • 11. Mai 1985 Investitur zum Großoffizier des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem durch Franz Kardinal Hengsbach im Dom zu Regensburg
  • 1986 Prior der Rhein-Main Provinz der Deutschen Statthalterei vom Hl. Grab zu Jerusalem
  • 4. Mai 1987 Besuch von Johannes Paul II. in Speyer nach Einladung Schlembachs mit Hochamt
  • 1987 Ernennung zum Ehrendomherr der Kathedrale von Chartres
  • 1987/1998 Mitinitiator des Selig- und folgenden Heiligsprechungsverfahrens von Edith Stein
  • 1988-1993 Mitglied des Päpstlichen Rates für den Dialog mit den Nichtglaubenden
  • 1989 Mitgründer der Komturei Regina Coeli Speyer/ Kaiserslautern
  • 1989-2000 Delegierter der Deutschen Bischofskonferenz in den Eucharistischen Weltkongressen in Seoul, Sevilla, Breslau und Rom
  • 1991-2006 Großprior der Deutschen Statthalterei des Ritterordens vom Heiligen Grab zu Jerusalem
  • 1991 Gründer der Ökumenischen Hospizhilfe im Bistum Speyer
  • 1995 Mitherausgeber des Sammelbandes „Robert Schuman. Lothringer, Europäer, Christ“
  • 1997 Verleihung des Großen Verdienstkreuzes
  • 1999 Gründer der „Europäische[n] Stiftung Kaiserdom zu Speyer“ mit Berufung Helmut Kohls als Vorsitzenden
  • 2002 Publikation der Festschrift „Kirche unterwegs. Vom Wiederaufbau zur Jahrtausendwende“ als Historie des Bistums Speyer nach 1945
  • 10. Februar 2007 Annahme des Rücktrittsgesuchs durch Benedikt XVI.
  • 2007 Publikation der Festschrift „Zeugen des Glaubens. Predigten und Beiträge aus 24 Bischofsjahren“ zum 75. Geburtstag
  • Rückzug aus der Öffentlichkeit
  • 24. Juni 2020 Pontifikalrequiem im Speyrer Dom 

Lit.: Hans Ammerich/ Thomas Fandel/ Richard Schultz, Kirche unterwegs: Vom Wiederaufbau zur Jahrtausendwende. Das Bistum Speyer und seine Bischöfe 1945–2000. Festschrift zum 70. Geburtstag von Bischof Dr. Anton Schlembach, Speyer 2002
Bkl
Abb.: Pressestelle des Bistums Speyer 



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