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Schneider Reinhard

Historiker, Hochschullehrer, Dekan
* 13. März 1934 Berlin
 7. April 2020 Berlin
bestattet am 24. April 2020 in Berlin





  • 1953 Abitur
  • Studium der Geschichte, Romanistik, Altphilologie und Philosophie an der Freien Universität Berlin
  • 1958 Erstes Staatsexamen in Geschichte, Latein und Philosophie
  • 1960 Zweites Staatsexamen
  • 1960-1964 Referendariat und Tätigkeit als Gymnasiallehrer
  • 1963 Promotion zum Dr. phil. bei W. Schlesinger und W. Fritze mit einer Studie über "Die Auflösung des Karlingerreiches" (!, publ. 1964)
  • 1964 Ernennung zum Akademischer Rat, ab 1967 Oberrat am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin
  • 1971 Habilitation in Mittelalterlicher Geschichte über „Königswahl und Königserhebung im Frühmittelalter“ (publ. 1972)
  • Ernennung zum Korrespondierenden Mitglied der Berliner Wissenschaftlichen Gesellschaft
  • 1971-1975 Professor an der FU Berlin und Sprecher eines Forschungsprojektschwerpunktes zu den Zisterziensern
  • Wintersemester 1974/75 Ernennung zum Ordinarius für Mittelalterliche Geschichte an der Philipps-Universität Marburg in der Nachfolge seines Doktorvaters Walter Schlesinger
  • Ernennung zum Mitglied der Historischen Kommission für Hessen und Waldeck
  • seit 1976 Mitglied des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte
  • 1978-1979 Dekan des Fachbereichs Geschichtswissenschaften an der Philipps-Universität Marburg
  • 1980-2001 Ruf und Ernennung zum Ordinarius für Mittelalterliche Geschichte an der Universität des Saarlandes in der Nachfolge H. Zimmermanns
  • 1982 Publikation der Monographie „Das Frankenreich“ (4. Aufl. 2001)
  • 1984 Herausgeber von „Salem. 850 Jahre Reichsabtei und Schloss"
  • 1984-1999 Vorsitzender der Kommission für Saarländische Landesgeschichte und Volksforschung
  • Mitglied im interdisziplinären Forschungsschwerpunkt „Grenzregionen und Interferenzräume“ der Philosophischen Fakultät an der Universität des Saarlandes
  • 1987-1989 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität des Saarlandes
  • 1991-2005 Beauftragter des Universitätspräsidenten für das Universitätsarchiv
  • Sprecher des Hochschulverbandes im Landesverband Saar
  • 1999 Ehrung durch die Festschrift „Grenzen erkennen – Begrenzungen überwinden“ zum 65. Geburtstag
  • 2001 Emeritierung; Publikation einer Bibliographie in der Festschrift des Konstanzer Arbeitskreises für Mittelalterliche Geschichte 
  • 2012 Publikation der letzten Monographie „Vom Dolmetschen im Mittelalter“
  • Mitglied weiterer Arbeitskreise und Vereinigungen
  • Umfangreiches wissenschaftliches Œuvre mit den Schwerpunkten Rechts- und Verfassungsgeschichte seit dem Frühmittelalter, Geschichte des Frankenreiches, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des Mittelalters, Zisterzienser, Wahlen und Wählen im Mittelalter, Grenzen und Grenzregionen 

Lit.: Wolfgang Müller, Die Vorsitzenden und stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung, in: Brigitte Kasten (Hg.), Historische Blicke auf das Land an der Saar. 60 Jahre Kommission für Saarländische Landesgeschichte (= Veröffentlichungen der Kommission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung Bd. 45), Saarbrücken 2012, S. 489-618, hier 597ff
WMü/ Bkl
Abb.: Archiv der Universität des Saarlandes

 



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Prof. Dr. Joachim Conrad
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