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Koselleck Arno

Pädagoge und Geschichtsdidaktiker
* 15. August 1891 in Madlow, Krs. Cottbus
† 25. September 1977 in Detmold-Hidessen





V.: Richard Koselleck, Kaufmannsund Mühlendirektor; M.: …

verh. mit Elisabeth Koselleck

Sohn: Reinhard (1923-2006)
 

  • Privatunterricht
  • 1900-1902 Besuch des Königlichen Gymnasiums in Cottbus
  • 1902-1904 Besuch des Dreikönigs-Gymnasiums in Dresden-Neustadt
  • 1904-1909 Besuch des Städtischen Gymnasiums Görlitz
  • 22. Februar 1909 Abitur
  • 1909-1919 Studium der Geschichte, klassischen und deutschen Philologie und ev. Theologie an den Universitäten Freiburg und Leipzig, unterbrochen durch den Ersten Weltkrieg
  • 6. August 1914 Wehrdienst, Kriegsteilnehmer (bis 4. Januar 1919)
  • seit 18. Oktober 1915 Vizewachtmeister und Offiziersaspirant
  • 23. November 1915 Ernennung zum Leutnant der Reserve
  • 7. Juli 1916 Adjutant in den Feldartillerie-Regimentern 3 und 112; Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz
  • 16. Mai 1919 Promotion zum Dr. phil. mit einer historischen Dissertation
  • 25. Juli 1919 Wissenschaftliche Prüfling für das Lehramt an höheren Schulen (Geschichte, Deutsch, ev. Religion) in Leipzig
  • 1. April 1919 Studienreferendar am Städtischen Reform-Realgymnasium (bis 31. März 1920), zugleich Lehrer an der Luisenschule, am Städtischen Lyzeum und Oberlyzeum in Görlitz
  • März 1920 Pädagogische Prüfung
  • 1. April 1920 Studienrat am Städtischen Reform-Realgymnasium in Görlitz (bis 31. März 1928)
  • 1. April 1928 Ernennung zum Oberstudiendirektor und Leiter des Städtischen Reform-Realgymnasiums zum Heiligen Geist in Breslau
  • 1. April 1929 Professor für Geschichte und Staatsbürgerkunde an der Pädagogischen Akademie in Breslau (bis 31. März 1930)
  • 1.Aprik 1930 Professor für Pädagogik und Staatsbürgerkunde und Direktor der Pädagogischen Akademie Kassel (bis 31. März 1932)
  • 1. April 1932 Wechsel als Professor und Direktor an die Pädagogische Akademie in Dortmund nach Schließung der Kasseler Einrichtung
  • 1. Oktober 1936 Berufung als Professor für Deutsche Geschichte und Methodik des Geschichtsunterrichts an die neueröffnete Hochschule für Lehrerbildung in Saarbrücken; Eintritt in die SA
  • 1. November 1939 Stilllegung der Hochschule; Tätigkeit als Reserveoffizier im Wehrbezirkskommando Saarbrücken
  • November 1940 Unterricht in Metz-Montenich (heute Montigny-lès-Metz in Lothringen)
  • 1. April 1941 Professor und Studienrat an der Lehrerinnenbildungsanstalt in Hannover (bis Mai 1945)
  • 1. April 1941 Eintritt in die NSDAP
  • Frühjahr 1945 amerikanische Kriegsgefangenschaft als Major der Reserve
  • Ende 1945 Professor für Didaktik des Geschichtsunterrichts an der neu eröffneten Pädagogischen "Minister-Becker-Hochschule" in Hannover (bis Herbst 1956)
  • 7. Januar 1946 Direktor der Hochschule (bis 31. Dezember 1955)
  • 1947-1949 Vorsitzender des Historischen Vereins für Niedersachsen
  • 1956-1966 Lehrbeauftragter für Geschichte der politischen Theorien an der PH Hannover; Tätigkeit als Schulbuchautor
  • 15. August 1961 Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
  • Mai 1963 Auszeichnung mit dem Großen Verdienstkreuz des Niedersächsischen Verdienstordens
Lit.: Alexander Hesse, Die Professoren und Dozenten der preußischen pädagogischen Akademien (1926–1933) und Hochschulen für Lehrerbildung (1933–1941), Weinheim 1995, S. 443-444
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