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Barth Klara

Hauptlehrerin, Mitglied des Bayerischen Landtags
* 23. Dezember 1880 in Ommersheim
† 13. Juni 1940 in Ludwigshafen





V: Otto Caspar Barth (1835-1884), Lehrer; M: Maria Eva Müller (…)

 

  • Besuch der Volksschule in Ommersheim
  • Besuch der Höheren Mädchenschule in Landau/ Pfalz
  • Ausbildung am Lehrerinnenseminar St. Magdalena in Speyer
  • 1899 Volksschullehrerin an einer Hilfsschule
  • 1905 Schulverweserin in Albersweiler/ Pfalz
  • 1906 Schulverweserin an einer konfessionell gemischten Schule in Ludwigshafen
  • 1908 Ehrenamtliche Waisenpflegerin in Ludwigshafen
  • Mitbegründerin des Elisabethenvereins und des Katholischen Frauenbundes in Ludwighafen
  • Mitarbeiterin von Karolina Burger im katholischen Sozialwesen
  • Vorsitzende des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen, Bezirksverband Pfalz (zehn Jahre)
  • 6. Juni 1920 Kandidatur für den Bayerischen Landtag nach Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts für Frauen im Jahre 1918
  • 1920-1933 Abgeordnete des Bayerischen Landtags für die Bayerische Volkspartei (BVP) als eine der ersten Frauen
  • Mitglied in mehreren Ausschüssen, u.a. Ausschuss für den Staatshaushalt, Ausschuss für Verfassungsfragen; grundsätzliche Ablehnung der verheirateten Lehrerin, Eintreten für die Erhaltung der Konfessionsschule
  • 1924 Ernennung zur Hauptlehrerin in Ludwigshafen
  • 23. Mai 1930 Parlamentsrede mit dem Wunsch auf die Rückgabe des Saargebietes
  • 1933 Verlust des Mandates nach Auflösung des Landtags aufgrund des Gleichschaltungsgesetzes
  • Juni/ Juli 1933 Schutzhaft
  • Päpstliche Auszeichnung Pro Ecclesia et Pontifice 

Lit.: Barth, Klara, in: Der Bayerische Landtag 1918/19 bis 1933: Wahlvorschläge, Zusammensetzung, Biographien (= Materialien zur bayerischen Landesgeschichte Bd. 21), bearb. von Joachim Lilla, München 2008, S. 301
Abl
Foto: Bildarchiv des Bayerischen Landtags



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