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Ebeling Berta

Lehrerin, Opfer der NS-Euthanasie
* 24. Dezember 1901 in Saarbrücken
† 24. Januar 1941 in Hadamar
Bestattung der Urne am 22. Februar 1941 auf dem Hauptfriedhof Saarbrücken





V.: Julius Ebeling (1864-1937), Pfarrer; M.:Bertha Bückmann

 

  • Jugendzeit in Saarbrücken
  • Schulabschluss am Oberlyzeum
  • Ausbildung am Lehrerinnenseminar; Abschluss mit beiden Examina
  • Oktober 1922 Haustochter bei einem Bergrat in Halle an der Saale (bis März 1923)
  • Besuch der wirtschaftlichen Frauenschule Bückeburg; Verstärkung der Depressionen
  • August 1924 Verlobung mit Max von der Kall auf Schloss Elmau; gesundheitlicher Zusammenbruch
  • 22. Oktober 1924 Aufenthalt in der Psychiatrischen Klinik Heidelberg (bis 16. November 1924)
  • 26. November 1924 Einlieferung in die Ev. Heil- und Pflegeanstalt für Gemütsleidende Tannenhof in Remscheid; Diagnose Hebephrenie
  • 31. August 1925 Verlegung in die Heil- und Pflegeanstalt Merzig auf Wunsch der Eltern
  • 18.Mai 1927 Rückkehr ins Elternhaus nach Saarbrücken durch Intervention der Eltern
  • 30. Januar 1931 Übersiedlung in die Psychiatrie des Landeskrankenhauses Homburg
  • September 1939 Verlegung nach Herborn in Folge des Kriegsausbruchs
  • 24. Januar 1941 erneute Verlegung in die Tötungsanstalt Hadamar; Ermordung am selben Tag (Aktion T4); Angabe eines falschen Datums (4. Februar 1941) im sog. Tröstungsbrief
  • 28. August 2019 Verlegung eines Stolpersteins in der Saarbrücker Spichererbergstraße 71 

Lit.: Anna Theis, »Komm ich jetzt ins Zuchthaus?« Ein biografisches Portrait von Berta Ebeling, Opfer der NS-Euthanasie, in: saargeschichte|n 4 (2019). S.4-9

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