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Fabian Otto

Bergbaufunktionär
* 8. Juli 1856 in Halle a. d. Saale
† 20. Januar 1938 in Halle a. d. Saale




V.: Alexander Emil Fabian (1805-1864); M.: Ernestine Wilhelmine Marie Erdmann (1822-1900) 

  • Besuch des Städtischen Gymnasiums in Halle
  • Studium in Halle und Berlin
  • Militärdienst im Halleschen Füsilier-Regiment Nr. 36
  • 1879 Eintritt in den preußischen Staatsdienst als Bergreferendar
  • 1883-1887 Bergassessor in der Bergwerksdirektion Saarbrücken und der Berginspektion Neunkirchen
  • 1887-1897 Bergwerksdirektor und Direktor der Bergwerksdirektion Dudweiler
  • 1889 Ernennung zum Bergrat
  • 1897 Abschied aus dem preußischen Staatsdienst und Rückzug nach Halle
  • 1897-1912 Generaldirektor der Zeitzer Paraffin- und Solarölfabriken AG in Halle
  • 1902-1912 Vorsitzender der Knappschafts-Berufsgenossenschaft im Mitteldeutschen Braunkohlerevier
  • 1909-1913 Gründer des Mitteldeutschen Braunkohle-Syndikats; Wahl zum Vorstandsvorsitzenden
  • 1912-1938 Gewähltes Mitglied des Aufsichtsrats der Riebeck‘schen Montanwerke
  • 1913 Gründer der (weltweit ersten) Unfallnervenheilanstalt für Bergleute „Bergmannswohl“ in Schkeuditz
  • 1914-1918 Kriegsteilnehmer als Hauptmann der Reserve, Verwundung und Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz I. sowie mit dem preußischen Kronen- und dem Roten Adlerorden
  • 1921-1923 Präsident der Industrie- und Handelskammer Halle, danach Ehrenpräsident
  • 1921 Aufsichtsratsvorsitzender der Anhalt-Dessauischen Landesbank
  • um 1929 Repräsentant der Gewerkschaft Rießer Braunkohlenbergbau in Halle
  • um 1929 Mitglied des Verkehrsausschusses des Deutschen Industrie- und Handelstags 

Lit.: Wenzel, Wirtschaftsführer, Sp. 583
Bkl
Abb.: ca. 1884, Deutsches Bergbau-Museum, BBA 50/32.231



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