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Graf Willi

Mitglied der Widerstandsgruppe "Weiße Rose"
* 2. Januar 1918 in Kuchenheim bei Euskirchen
† 12. Oktober 1943 in München-Stadelheim
bestattet auf dem Friedhof Saarbrücken-St. Johann





V.: Gerhard Graf (1885-1951), Geschäftsführer; M.: Anna Gölden (1885-1953)

  • 1922 Umzug nach Saarbrücken
  • Anschluss an die katholische Schülerbewegung „Bund Neudeutschland“
  • 1934 Anschluss an die Deutschmeister-Jungenschaft und den Grauen Orden
  • 1937 Abitur am Ludwigsgymnasium Saarbrücken
  • 1937 Reichsarbeitsdienst in Dillingen
  • 1937 Beginn des Medizinstudiums in Bonn
  • Januar 1938 Untersuchungshaft „wegen bündischer Umtriebe“
  • 1940-1942 Kriegsteilnehmer als Sanitätsunteroffizier
  • April 1942 Fortsetzung des Medizinstudiums in München
  • 1942 Verbindung mit der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“; aktiver Widerstand gegen das NS-Regime
  • 18. Februar 1943 Gefangennahme in München
  • 19. April 1943 Todesurteil wegen Hochverrat, Wehrkraftzersetzung und Feindbegünstigung
  • 12. Oktober 1943 Hinrichtung durch das Fallbeil
  • Bestattung auf dem Friedhof am Perlacher Forst
  • 4. November 1946 Überführung auf den Friedhof St. Johann
  • 2003 posthume Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Saarbrücken
  • 2018 Aufnahme in die Galerie der Saarbrücker Ehrenbürger
  • Hinweis: Willi-Graf-Straße und (ab 2013) Willi-Graf-Ufer in Saarbrücken, Stadtteil St. Johann; in Kleinblittersdorf, in Neunkirchen, in Püttlingen, in St. Ingbert; außerdem: Willi-Graf-Gymnasium bzw. Willi-Graf-Realschule in Saarbrücken
Lit.: Hans-Josef Gebel, Willi Graf, ein Lebensbild. Zum 40. Jahrestag seiner Hinrichtung am 12. Oktober 1943, in: ZGSaarg 31 (1983), S. 93-123
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Abb.: Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin  

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