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Werner Eric [Erich]

Musikwissenschaftler
* 1. August 1901 in Lundenburg (Mähren), heute Břeclav/ Tschechien
† 28. Juli 1988 in New York
bestattet auf dem Friedhof Beth El Cemetry in Paramus/ New Jersey (NJ)





V.: Julius Werner (* 1869), Gymnasialprofessor; M.: Lea Donath (* 1873)
 
verh. 27. Juli 1932 in Saarbrücken-St. Johann mit Elisabeth Mendelssohn (1900-1990)
 

  • Besuch des Staatsgymnasiums in Bielitz/ Schlesien
  • Juli 1919 Abitur
  • Oktober 1919 Studium der Musikwissenschaft und der Chemie in Graz (bis März 1920)
  • April 1920 Studium der Musikwissenschaft, der Mathematik und der Chemie in Prag (bis 1921)
  • April 1921 Wechsel an die Universität nach Wien (bis 1922); Studium der Musikwissenschaft bei Guido Adler und Robert Lach, Privatunterricht bei Egon Kornauth
  • 1922-1924 Kompositionsschüler von Franz Schreker an der Staatlichen Hochschule für Musik in Berlin; Studium der Instrumentenkunde bei Curt Sachs
  • Publikation seiner Aufsätze in der von Fritz Jöde herausgegebenen „Musikanten-Gilde“.
  • 1924 Uraufführung seines Streichquartetts in F durch das Amar-Quartett unter Mitwirkung von Paul Hindemith
  • 1926 Musikerzieher im Landschulheim am Solling bei Holzminden
  • 1926-1933 Gymnasiallehrer und Mitglied des Konservatoriums Saarbrücken von Dr. Ferdinand Krome; verschiedene Kompositionen
  • Besuch Vorlesungen von Jacob Horowitz und Martin Buber in Frankfurt/ Main
  • Beteiligung am Leben der Jüdischen Gemeinde in Saarbrücken, u.a. Begleitung des Synagogenchores
  • 1928 Promotion in Straßburg zum Dr. phil. über die Notationen der jüdischen Liturgie
  • Briefkontakt zu Abraham Zvi Idelssohn
  • 1931-1933 Vorsitzender des Musikausschusses des Saar-Sängerbundes in Saarbrücken
  • 1. Juli 1933 Beendigung der Tätigkeit am Konservatorium von Ferdinand Krome (aus finanziellen Gründen)
  • Frühjahr 1935 Studienassessor für Latein und Musik am privaten Jüdischen Reform-Realgymnasium in Breslau (bis 1938); Publikation musikhistorischer Beiträge in der „Jüdischen Rundschau“ und in der „Tribune Juive“
  • Mitglied in der Zacharias Frankel-Loge und im B’nai B’rith Orden
  • 1938 Emigration in die USA
  • 1939-1948 Professor für Liturgische Musik am Hebrew Union College in Cincinnati als Nachfolger von Abraham Zvi Idelssohn; Leiter des College-Chores
  • 1948 Gründer der School of Sacred Music of Hebrew Union College am Jewish Institute of Religion in New York; 120 Publikationen zur Jüdischen Musik
  • 1957 Träger des Guggenheim-Stipendiums
  • 1959 Publikation des Standardwerkes „The Sacred Bridge“
  • 1961 Publikation des Buches „Hebrew Musik“; Publikation des Buches „Hebrew Music“
  • 1967-1972 Gründungsleiter des Department of Music an der Universität von Tel Aviv
  • 1967 Emeritierung; Ernennung zum Ehrendoktor des Hebrew Union College
  • Auszeichnung mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich 1. Klasse
  • Gastprofessur in Heidelberg, Rochester und Cornell
  • 1980 Publikation seiner Biographie über Felix Mendelssohn Bartholdy in Deutsch
  • 1985 Publikation der deutschen Fassung des Buches „Hebräische Musik“
  • Sammlung des Lebenswerkes im Leo Baeck-Institut in New York
 
Lit.: Michael Saffle, Art. Eric Werner, in: MGG 2. Aufl., Personenteil Bd. 17, Kassel 2007, Sp. 788-790
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