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Diesinger Martin Heinrich

Bäcker, Buchhalter, Fabrikant
* 24. August 1819 in Gersweiler
† nach 1868




V.: Johann Heinrich Diesinger (1783-1848), Ackerer; M.: Maria Margaretha Herrmann (1791-1848)
 
verh. am 7. März 1844 in Gersweiler mit Charlotte Luise Katharina Beer (* 1821)
 
Kinder: 1.) Heinrich Martin (* 1844), 2.) Julius Friedrich (* 1845), 3.) Adolph Friedrich (* 1848), 4.) Wilhelm Martin (* 1850), 5.) männlich ( 1852), 6.) Louise (* 1853), 7.) Juliane (* ca. 1858) 

  • Lehre zum Bäcker
  • Tätigkeit als Buchhalter der Steingutfabrik Schmidt in Gersweiler
  • Ratsmitglied der Stadt Saarbrücken
  • Kauf des „Obersten Hofhauses“ in Louisenthal
  • 19. Juni 1858 Erhalt der Konzession zur Gründung der Steingutfabrik Diesinger Comp. in Saarbrücken-Rockershausen
  • April 1859 Inbetriebnahme der Dampfmaschinen
  • 1861 Beschäftigung von 34 Arbeitern
  • 1868 Ende des Fabrikbetriebs nach möglichem Konkursverfahren
  • 1869 Auswanderung nach Schwaz/ Tirol
  • 1922 Versteigerung einer Keramikschale von Diesinger im Antiquariat Köhl
  • 2001 Entdeckung eines Steinguttellers aus der Fabrik Diesingers auf dem Speicher des „Uhrmachers Haus“ in Köllerbach 
Lit.: Gertrud Meyer, Die Steingutfabrik Martin Diesinger, ein kurzlebiges Unternehmen in Rockershausen, auch Louisenthal genannt, in: Peter Nest (Hg.), „Glas und Ton für Kunst und Lohn“. Ein kulturgeschichtlicher Überblick von Saarbrücken bis Völklingen und Warndt, Saarbrücken/ Völklingen 2001, S. 73-84
Bkl



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