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Rohde Hubert

Pädagoge, Intendant des Saarländischen Rundfunks
* 28. Februar 1929 in Hildesheim
† 17. Februar 2019
bestattet am 27. Februar 2019 in Heckendalheim





verh. 1960 mit Karin Elisabeth Attorf († 1988)

Kinder: 1.) Godehard, 2.) Dominicus, 3.) Sebastian
 

  • Besuch des Josephinum in Hildesheim
  • 1943-1945 Kriegsteilnehmer
  • Studium der Pädagogik, Philosophie, Kunstgeschichte, Archäologie und Theologie in Frankfurt am Main, München, Innsbruck, Salzburg und Dublin
  • Mitglied der katholischen Studentenverbindungen Rhenania Innsbruck, Saxonia, Rheno-Saxonia und Alemannia München im Kartellverband
  • 1953 Promotion zum Dr. phil.; Erzieher und Hauslehrer
  • 1961 Publikation der ersten Monographie „Mensch ohne Gott“
  • 1962 Umzug von Paderborn nach Heckendalheim
  • Dozent an den Pädagogischen Hochschulen in Paderborn und Saarbrücken
  • 1965 Ernennung zum Professor für historische und systematische Pädagogik
  • 1965-1969 Rektor der Peter-Wust-Hochschule in Saarbrücken
  • Einführung des Faches „Frankreich-Kunde“ für Lehramtsanwärter
  • 1965/ 1969/ 1972 Kandidatur für den Deutschen Bundestag über die saarländische Landesliste der CDU (erfolglos)
  • Mitglied der Bildungskommission des Deutschen Bildungsrates sowie Vorsitzender des Programmbeirates der ARD
  • 1968-1974 Bürgermeister der Gemeinde Heckendalheim im Ehrenamt
  • 1969 Berufung in den Programmbeirat des SR (und später der ARD) als Vertreter des öffentlichen Lebens; später auch in den ARD-Fernsehrat
  • 1969 Eintritt in den CDU-Ortsverband Lautzkirchen
  • 1970 Gründung des Ensheimer Kreises; Vorsitzender
  • 1970 Berufung in den Universitätsrat der Universität des Saarlandes
  • 1970-1977 Mitglied des Landtages des Saarlandes für die CDU-Fraktion in 6. und 7. Legislatur
  • 1973.-1975 Vorsitzender des Ausschusses für Kulturpolitik und Jugendfragen
  • 1974-1977 Stellv. Vorsitzender der CDU im Landtag des Saarlandes
  • 1975 Ernennung zum Vorsitzenden des Programmbeirats der ARD
  • 1975-1977 Vizepräsident des Landtages des Saarlandes
  • 1. Januar 1978 Intendant des Saarländischen Rundfunks (bis 31. Dezember 1988)
  • Vorsitzender der deutschen Delegation der deutsch-französischen Hörfunkkommission
  • 1978-1988 Vorsitzender des Deutsch-Amerikanischen Instituts Saarbrücken
  • 9. Dezember 1978 Mitglied des Ordens vom Hl. Grab zu Jerusalem; Großkreuzritter
  • 7. Januar 1980 Sendebeginn der von ihm initiierten der SR 3 Saarlandwelle
  • 1981 Ernennung zum Ritter im Ordre national de la Légion d’honneur
  • Vorsitzender und Ehrenvorsitzender der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft des Saarlandes
  • 1982-2004 Gründungsvorsitzender der Peter-Wust-Gesellschaft, danach Ehrenvorsitzender
  • 1982 Commendatore des Verdienstordens der italienischen Republik
  • Entwurf des Frankreichkonzeptes des Saarländischen Rundfunks
  • 1983 Initiative zum Deutsch-Französischen Journalistenpreis
  • 1985 Verleihung des Komturkreuzes des päpstlichen Gregorius-Ordens
  • 1986 Verleihung der Straßburger Europamedaille in Gold
  • 1987 Offizier im Ordre des Palmes Académiques
  • 1987 Commandeur des Verdienstordens des Großherzogtum Luxemburg
  • 1988 Emeritierung
  • 1988-2000 Generalsekretär des Deutsch-Französischen Kulturrates
  • 1989-2004 Gründungspräsident der Fördergesellschaft der Stiftung Saarländischer Kulturbesitz
  • 1991-1995 Ordenskanzler des Ritterordens vom Heiligen Grab; langjähriger Leitender Komtur in Trier und Speyer
  • Vorsitzender des Kuratoriums der Katholischen Fachhochschule für Sozialwesen in Saarbrücken
  • Mitglied im Kuratorium der Trägerwerke Soziale Dienste in Weimar
  • 15. Februar 2001 Auszeichnung mit dem Saarländischen Verdienstorden
  • Träger des Verdienstordens erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland
  • Ritter im Ordre des Arts et des Lettres
  • 2007 Gründung der Schengen-Peace-Foundation mit dem irisch-amerikanischen Künstler Matt Lamb 

Lit.: Rundfunk als kulturelle Aufgabe. Aufsätze und Gedanken zur Amtszeit von Prof. Dr. Hubert Rohde, hg. vom Saarländischen Rundfunk, Saarbrücken 1988
Con/ Bkl

 



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