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Bochkoltz Wilhelm Christoph

Ingenieur, Sammler
* 23. Januar 1810 in Trier
† 19. März 1877 in Trier





V.: Friedrich Damian Joseph Bochkoltz (1785-1852), Notar; M.: Thekla Josepha Breuning, Lehrerin
 
unverh., kinderlos
 

  • Besuch eines Gymnasiums in Trier
  • Studium der Mathematik und Chemischen Technik an der Académie Royale du Metz und (ab 1829) der École Centrale des Arts et Manufacteurs de Paris
  • um 1833 Erfindung einer Präzisionswaage für Chemiker
  • um 1835 Installation einer Dampfmaschine in einer Trierer Kohlengrube
  • um 1840 Anstellung als Ingénieur civil der Anonymen Gesellschaft der Dillinger Hüttenwerke ebenda
  • um 1840 Aufbau einer Sammlung von Fossilien und Mineralien aus dem Saarland
  • Ernennung zum Korrespondierenden Mitglied der Gesellschaft für nützliche Forschungen in Trier mit Schenkung der Sammlung
  • um 1853 Ernennung zum Hüttendirektor der Eisenhütte Geislautern
  • 1854 Umzug nach Saarbrücken
  • ab 1855 Intensives Studium mit Aufbau von botanischer Sammlungen
  • Zusammenstellung eines Herbariums mit 10.000 Belegen
  • ab 1858 Ruhestand in Trier
  • Überführung eines Teils der Sammlung u.a. ins Senckenberg-Institut Frankfurt
  • 2016 Wiederentdeckung des Großteils der botanischen Sammlung im Herbarium der Universität Heidelberg
  • seit 2017 Aufarbeitung im Rahmen des Projektes „Virtuelles Herbarium Bochkoltz“
 
Lit.: Rainer Döring/Stefan Dressler, Art. Bochkoltz, Wilhelm Christoph, in: Index Collectorum Herbarii Senckenbergiani, Online Ressource, http://www.senckenberg.de/files/content/forschung/abteilung/botanik/phanerogamen1/sammler.pdf, Zugriff 01.10.2018
Bkl



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