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Lotz Johann Friedrich Eusebius

Herzoglicher Generalkommissar, Staatsrechtler
* 13. Januar 1771 in Sonnefeld bei Coburg
† 13. November 1838 in Coburg




  • 1784-1787 Besuch des Gymnasiums Coburg
  • Studium der Rechte an der Universität Jena
  • 1790 Eintritt in den Regierungsapparat als Hofadvokat in Sonnefeld, später in Hildburghausen
  • 1795 Beauftragter zur Ordnung staatswissenschaftlicher Abteilungen im Geheimen Archivs des Herzogtums Sachsen-Hildburghausen (bis 1804)
  • Dezember 1796 Ernennung zum Regierungs- und Konsistorialsekretärs
  • 1801 Ernennung zum Herzoglichen Rat
  • Juli 1804 Ernennung zum Kanzleirat und zum ersten Regierungs- und Lehnssekretär; Leiter des Geheimen Archivs
  • 1806 Versetzung als Zentamtmann nach Heldburg
  • 7.-9. Juli 1807 Teilnehmer am Friedensschluss von Tilsit als Stellvertreter der thüringischen Staaten
  • Mai 1810 Annahme des Rufs als Wirklicher Regierungsrat nach Coburg
  • 1811-1814 Publikation seiner „Revision der Grundbegriffe der Nationalwirthschaftslehre“ (4 Bde.)
  • 1816 Bevollmächtigter des Herzogs Ernst von Sachsen-Coburg-Saalfeld für das neu gebildete Fürstentum Lichtenberg im Kontext des Wiener Kongresses
  • 1817/18 Aufbau der Verwaltung im Fürstentum mit Konzentration auf St. Wendel
  • 1819 Ablehnung des Rufs als Professor für Staatsrechts und Staatswirtschaft der Universität Bonn
  • 1821/22 Mitarbeit zur Einführung der landständischen Verfassung im Herzogtum Coburg und provisorischer Eintritt ins Ministerium; Publikation des „Handbuchs der Staatswirthschaftslehre“ (3 Bde.)
  • 1823/24 Herzoglicher Beauftragter der aufgekauften Herrschaft Greinburg in Oberösterreich mit dortigem Aufbau der neuen Verwaltung
  • Juli 1824 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat aufgrund seiner Abhandlungen zur legitimen Übernahme des Herzogtums Gotha
  • Dezember 1824 Ernennung zum Geheimen Assistenzrat; Eintritt ins Ministerium
  • 1825 Tod Friedrichs IV. von Sachsen-Gotha-Altenburg; Engagement zur Bildung des neuen Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha unter Ernst I.
  • 1827 Ernennung zum Geheimen Konferenzrat
  • 1832/33 Rückkehr ins Fürstentum Lichtenberg als Generalkommissar nach zahlreichen Unruhen im Zuge des Vormärz und des Hambacher Fests
  • 10. Juli 1832 Einmarsch preußischer Soldaten in St. Wendel zur Niederschlagung der Bürgerrevolte unter Hallauer, Schué und Juch
  • 1833 Rückkehr nach Coburg
 
Lit.: Schumann, Art. Lotz, Johann Friedrich Eusebius, in: ADB 19 (1884), S. 285ff
Bkl

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