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Ackers Maxi

[Maximiliane Maria Aloysia Johanna]
Schauspielerin und Glasmalerin
* 24. September 1896 (o. 1897) in Saarbrücken
† 17. April 1982 in Glonn/ Landkreis Ebersberg





V.: Johann Wilhelm Ackers (1860-1946), Spediteur; M.: Rosa Kronawitter (1858-1945)
 

  • um 1908 Umzug der Familie nach München
  • Meisterschülerin von Robert Kothe (Laute)
  • 1916 Beginn der schauspielerischen Karriere am Stadttheater Göttingen
  • 1919 Engagement am Deutschen Stadttheater in Riga
  • 1920/21 Drehbuchautorin und Schauspielerin des Spielfilms „Brennendes Land“ unter der Regie Heinz Heralds
  • 1922-1926 Schauspielerin in Berlin, u.a. im Spielfilm „Florentinische Nächte“
  • 1923 Publikation ihres einzigen Romans „Freundinnen. Ein Roman unter Frauen“ mit großer Auflagenstärke
  • Gewinn eines Preisausschreibens für Glasfenster
  • Absolvierung einer glastechnischen Ausbildung
  • 1927 Umzug nach Hannover mit Lebensgefährtin Irma Johanna Schaefer
  • Eintritt und Engagement in der Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreundinnen, Ortsgruppe Hannover
  • Privatlehrerin für Lautenunterricht
  • 1932-1935 Leiterin der Glasmalerwerkstatt Karl Schröders
  • 1933 Änderung der offiz. Berufsbezeichnung als Glasmalerin
  • 1934 Beschlagnahmung von „Freundinnen“ durch die Nationalsozialisten
  • 1935 Umzug nach Bayern
  • 1936 Aufnahme von „Freundinnen“ auf die Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums
  • 1954 Umzug nach Eggstädt, später nach Glonn
 
Lit.: Renate Lackinger, Verlorene Freundinnen. Leben und Werk von Maximiliane Ackers (= Diplomarbeit), Wien 2005
Bkl



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