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Babillotte Tiberius Arthur

Schriftsteller
* 20. Januar 1887 in Neunkirch-lès-Sarreguemines
† 31. Oktober 1916





V.: N.N., Kreiswiesenbaumeister

verh. am 24. Mai 1910 mit Martha Kirst
 
Kinder: 1.) Karl Tiberius René (* 1910), 2.) Arthur José (* 1911), 3.) Johanna Maria Eva (* 1913)
 

  • Besuch der Realschule in Molsheim
  • Umzug der Familie nach Schlettstadt, Besuch des dortigen Humanistischen Gymnasiums (bis 1904)
  • 1903/04 Veröffentlichung mehrerer Gedichte in der Zeitschrift „Erwinia“ des Alsabundes
  • 1904 Beginn der journalistischen Tätigkeit als Volontär des „Elsässer Tagblatt“; Redakteur der „Colmarer Liberale Zeitung“
  • 1906 Übernahme der Schriftleitung des kurzlebigen „Elsässer Erzähler“
  • 1906 Publikation des Lustspiels „D’Faldmasser“ in elsässischer Mundart
  • 1906/07 Redakteur einer Bürgerzeitung in Mülhausen/ Elsass
  • Ende 1907 Umzug und freier Schriftsteller in Schleppstadt
  • 1907/08 Neubearbeitung des Buchs „Führer durch die Vogesen und den elsässischen Jura“
  • 1908 Publikation des ersten Romans „Kleinstadt“
  • März 1909 Umzug nach Leipzig, Redakteur verschiedener Literaturzeitschriften
  • 1911-1916 Publikation seiner fünf sog. „Elsass-Romane“
  • 1912/13 Publikation seines Romans „Die Schwermut des Genießers“ in der Monatsschrift „Sturm“
  • 1913 Bewerbung um Eintritt in Militärdienst (abgewiesen)
  • 1914 Publikation des Romans “Im Schatten des Korsen“, darin Eintritt für deutsch-französische Verständigung
  • 1919 Publikation des autobiographischen Romans „Irrfahrten des Lebens und der Liebe“ (2. Aufl.)
  • 2010 Schenkung des Nachlasses (in Teilen) durch Enkel Andreas an das Literaturarchiv Saar-Lor-Lux-Elsass
 
Lit.: Christel Hofer-Alt, „Deutsch: fast genügend“. Tiberius Arthur Babillotte, ein vergessener Schriftsteller aus dem Elsass, in: Neueste Melusine 4 (2/2010), S. 36-44
Bkl



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