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Kindt-Kiefer Johann Jacob

Politiker und Publizist
* 20. August 1905
† 1978





V.: Ferdinand Kindt, M.: Maria N.N.

verh. mit Ilse Kiefer
 

  • Studium der Philosophie und Jurisprudenz in Berlin
  • 1934 Fortsetzung des Studiums in Paris
  • 1935 Umzug nach Zürich und Fortsetzung des Studiums
  • 1936 Promotion zum Dr. phil. in Zürich
  • Mitbegründer der „Gruppe Christlicher Demokraten“ zusammen mit Joseph Wirth in Luzern 1939 Promotion zum Dr. jur.
  • 1940 Publikation der Schriften „Katholische und protestantische Staatsbegründung“ und „Über die Fundamentalstruktur des Staates“
  • Freundschaft zum späteren französischen Ministerpräsidenten Georges Bidault
  • Exil in der Schweiz
  • nach 1945 Bimssteinfabrikant in Andernach
  • Mai 1945 Mitherausgeber der „Richtlinien für ein demokratisches, republikanisches, föderalistisches Deutschland“
  • 1945 Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft „Demokratisches Deutschland“, Vorstandsmitglied (bis 1946)
  • 1946 Gründung des sozialen Hilfswerks "Christliche Nothilfe"
  • März 1946 Mitbegründer der „Vereinigung Christlich-Demokratisches Deutschland in der Schweiz“
  • Mitgliedschaft in der „Europa-Union“
  • 1949 Vermittlung der Kontakte von Konrad Adenauer zu Georges Bidault
  • 5. September 1955 Besuch bei Johannes Hoffmann und Bitte um seinen Rücktritt
  • 1957 Publikation der Schrift „Der Streit um den Bauhandwerker Jesus als Geistiger Grundlage unseres Zusammenlebens“
  • Mitglied des Arbeitskreises „Das demokratische Deutschland“ (bis 30. Juni 1951)
  • 1978 Verlegung des Wohnsitzes nach Boppelsen/ Schweiz 

Lit.: Werner Röder, u.a. (Hrsg.): Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben, in: Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933-1945, hg. vom Institut für Zeitgeschichte, Research Foundation for Jewish Immigration, Bd. 1, New York 2011, S. 363
Con/ Jel



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