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Eltz Johann Eberhard zu

Kanzler im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel
* 1594 in Saarbrücken
† ca. 1655 in Mainz





V.: Johann Adolph zu Eltz, kurpfälzischer Amtmann; M.: Katharina von Brandscheidt-Rodendorf 

  • 1608 Studium der Rechtswissenschaft in Gießen
  • 1619 Gesandter der Kurpfalz bei der Wahl Ferdinands II.
  • 1624 Eintritt in den Dienst des Friedrich Ulrich von Braunschweig-Lüneburg als Vizekanzler
  • 1626 Ernennung zum Kanzler
  • Anfang 1626 Eroberung der Festung Wolfenbüttel durch König Christian IV. von Dänemark nach Bestechung der Räte von Eltz und Rautenberg
  • August 1627 Niederlage Christians IV. bei Lutter am Barenberge
  • Dezember 1627 Rückeroberung der Festung Wolfenbüttel durch Gottfried Heinrich Graf zu Pappenheim; Absetzung von Eltz als Kanzler
  • Dezember 1628 Ernennung zum Kanzler des Herzogtums Mecklenburg im Dienst Albrechts von Wallenstein; Konversion zum Katholizismus
  • 1635 Rückkehr zum Calvinismus; Berufung als Hofrat nach Baden 

Lit.: Dieter Lent, Art. Eltz, Johann Eberhard zu, in: Horst-Rüdiger Jarck/ Dieter Lent u. a. (Hg.), Braunschweigisches Biographisches Lexikon 8. bis 18. Jahrhundert, Braunschweig 2006, S. 199
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