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Welter Eduard

Gewerkschafter
* 8.
März 1900 in Dudweiler-Jägersfreude
† 16.
März 1979 in Saarbrücken




  • Besuch der Volksschule Jägersfreude; Ausbildung bei der Eisenbahn
  • 1925 Mitglied der KPD
  • Obmann des Arbeiterausschusses und Leiter der Parteizelle des Saarbrücker Rangierbahnhofs; Bezirksfraktionsleiter
  • Wahl in den Gemeinderat Dudweiler
  • 1929 Delegierter in der Reichsleitung des Revolutionären Gewerkschaftsopposition
  • August 1931 Entlassung aus politischen Gründen; hauptamtliche Tätigkeit für die Partei
  • 1933 Einsatz im antifaschistischen Widerstand; Bezirksleitung der Roten Hilfe
  • 6./ 7. September 1935 Verhaftung durch die Gestapo
  • Emigration mit Bruder Josef Welter nach Paris
  • 1940 freiwillige Meldung zum französischen Militär
  • Januar 1941 Demobilisierung
  • Mitglied in der Résistance; Übersetzung von Flugblättern
  • 1945 Rückkehr ins Saarland; Tätigkeit als Drucker
  • Juli 1945 bis November 1949 Stellvertretender Präsident der Einheitsgewerkschaft
  • 1945-1955 Gründer und Erster Vorsitzender des Industrieverbandes Eisenbahn, Post und Fernmeldewesen
  • April 1947 Ausschluss aus der Kommunistischen Partei wegen profranzösischer Haltung
  • Wechsel in die SPS
  • 1955 Vorsitzender des Industrieverbands Eisenbahn
  • 1955 Versicherungskaufmann nach der Saarabstimmung  

Lit.: Klaus-Michael Mallmann/ Gerhard Paul, Das zersplitterte Nein. Saarländer gegen Hitler, Bonn 1989, S. 267-273
Con

 

 

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