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Rasner Erich

Kaufmann, Leiter des Arbeitserziehungslagers Etzenhofen
* 7. März 1905 in Korbach/ Waldeck
† nach 1950




  • Kaufmännische Ausbildung
  • 1. März 1929 Eintritt in die NSDAP und die SA
  • Oktober 1931 Eintritt in die SS
  • Oktober 1933-1937 Leiter der Dienststelle des Sicherheitsdienstes (SD) im Regierungsbezirk Kassel
  • nach 1936 Verleihung des SS-Ehrendegens und SS-Totenkopfrings
  • November 1937 Leiter des SD-Oberabschnittes Frankfurt/ Main
  • 1938-1940 Leiter des SD-Abschnittes Augsburg
  • September 1938 Ernennung zum SS-Sturmbannführer
  • Frühjahr 1940 Ernennung zum sog. Werkschutzleiters der Röhlingschen Eisen- und Stahlwerke in Völklingen (bis 1944)
  • Leiter des Straflagers („Arbeitserziehungslagers“) Etzenhofen (Köllerbach) und Mitglied des dazugehörigen „Schnellgerichts“
  • 1944 Berufung zum Werkschutzleiter beim Generalbeauftragten für Erzbergbau in Luxemburg und Lothringen
  • ab 1945 Häufige Wohn- und Identitätswechsel
  • 1950 Fahndung des franz. Militärgerichts wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Leiter des Straflagers
  • Ende 1950 (?) Spruchkammerverfahren der Polizeibehörde Solingen; Freispruch  

Lit.: Marion Lilienthal, Erbbiologische Selektion in Korbach (1933-1945). Rassenhygiene, Zwangssterilisierung und NS-„Euthanasie“, der Wahn vom gesunden Volkskörper und seine Folgen (Beiträge aus Archiv und Museum der Kreisstadt Korbach und Archiv der Alten Landesschule Bd. 3), Korbach 2014, S. 435f
Bkl

 

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