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Pfähler Gustav

Geheimer Bergrat, Mitglied des Reichstages
* 16. Dezember 1821 in Bad Kreuznach
† 28. Februar 1894 in Wiesbaden




  • Besuch der Elementarschule in Germersheim
  • Besuch des Gymnasiums in Kreuznach und des Realgymnasiums in Duisburg
  • 1840 Abitur
  • 1842 Annahme als Bergbaubeflissener durch das Oberbergamt Bonn
  • 1842-1843 bergmännische Tätigkeit in Müsen/ Siegerland
  • 1843-1846 Studium der Bergwissenschaft in Berlin und Freiberg/ Sachsen
  • 1844-1845 Militärdienst
  • 1847 Ernennung zum Bergexspektanten
  • Praktische Ausbildung in den Bergwerksdistrikten in Sachsen, Ober- und Niederschlesien, in Aachen, Krakau, Mansfeld und im Harz
  • 1848 Einweisung nach Saarbrücken (bis 30. September 1851); Tätigkeit auf den Gruben in Dudweiler und Neunkirchen, dann auf den Gruben in Reden und Heinitz
  • 13. Oktober 1848 Ablegung des Elevenexamens
  • 27. Oktober 1849 Ernennung zum Berg- und Hütten-Eleven
  • 17. November 1849 Vereidigung
  • 1850-1851 mehrere Instruktionsreisen nach Belgien, Frankreich und England
  • Besuch der Weltausstellungen in London, Paris und Wien
  • Weitere Reisen in die Schweiz und nach Italien
  • 16. Januar 1853 Berggeschworener in Deutz für das Revier Bensberg (bis 30. Januar 1858)
  • 7. Juni 1858 Versetzung als Bergmeister nach Saarbrücken
  • 4. Juli 1863 Ernennung zum dirigierenden Berginspektor
  • 1865 Auszeichnung mit dem Roten Adlerorden 4. Klasse
  • 23. Juli 1865 Ernennung zum Bergwerksdirektor der Berginspektion V Sulzbach-Altenwald
  • 1867 Gemeinderatsmitglied in Sulzbach
  • 1867-1885 Vorsitzender des Saarbrücker Knappschaftsvereins
  • 17. Februar 1868 Ernennung zum Bergrat
  • 1870-1871 Kriegsteilnehmer
  • 14. März 1874 Ernennung zum Geheimen Bergrat
  • 30. März 1876 Nachwahl in den Reichstag für den verstorbenen Georg Richard Bluhme
  • 1876-1893 Reichstagsabgeordneter der Nationalliberalen Partei für den Wahlkreis Regierungsbezirk Trier 5 (Saarbrücken-Ottweiler-Sankt Wendel)
  • 1. April 1885 Versetzung in den Ruhestand; Umzug mit seiner Schwester Louise nach Wiesbaden
  • 1887-1890 Vorstandsmitglied der Nationalliberalen Partei
  • 1899 Stiftung des Vermögens durch Schwester Louise an den Kreis Saarbrücken
  • 1900 Übernahme der Stiftung durch den Kreis Saarbrücken
  • 1902 Festlegung der Statuten der wohltätigen Stiftung
  • Hinweis: Pfählerstiftung, daneben Pfählerstraße in Saarbrücken, Stadtteile Alt-Saarbrücken, Dudweiler und Gersweiler 

Lit.: Geheimer Bergrat a.D. Pfähler †, in: Der Bergmannsfreund 24. Jg. Nr. 19 vom 6. März 1894, S. 145-146
Kna

 

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