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Zweibrücken Walram II. von

Graf von Zweibrücken; Statthalter von Lothringen
* um 1298
† 29. September 1366





V.: Graf Simon II. von Zweibrücken († 1311/12), M.: Agnes von Saarbrücken († 1337) 

verh. mit Johanna von Bar-Pierrefort 

Sohn: Eberhard († 1394) 

 

  • 1311/12 Tod des Vaters, vormundschaftliche Regierung der Mutter (bis 1327) und des Großonkels Eberhard von Zweibrücken-Nitsch
  • 1330 Eintritt in den Dienst König Johann des Blinden von Böhmen
  • 13. September 1333 endgültiger Teilungsvertrag mit Graf Simon I. von Zweibrücken-Bitsch
  • 1337 Eintritt in den Dienst des Trierer Erzbischofs Balduin von Luxemburg
  • 1338 Eroberung der Stadt und Burg Blieskastel im Auftrag Erzbischofs Balduin
  • 1340 Eintritt in den Dienst des Kurfürsten Ruprecht I. von der Pfalz
  • 1349 Eintritt in den Dienst von König Karl IV. von Luxemburg auf Vermittlung von dessen Großonkel Balduin von Luxemburg
  • 1352 Erhebung von Zweibrücken zur Stadt durch König Karl IV. von Luxemburg (gemeinsam mit Hornbach)
  • 1356 Ernennung zum Statthalter von Lothringen durch Kaiser Karl IV. auf dem Reichstag zu Nürnberg (bis 1364)
  • 1359 Fehde mit dem Haus Leiningen; Gefangennahme der Grafen Friedrich des Alten und des Jungen
  • 1362 Übernahme der Burg und Stadt Landstuhl aus Leininger Besitz durch Graf Johannes von Spanheim auf Veranlassung der Leininger Grafen 
 

Lit.: ADB 45 (1900), S. 522-523
Con  

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