Suche



Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg Johann Kasimir von

[gen. Der Schwede]
Herzog von Pfalz-Zweibrücken
* 20. April 1589 in Zweibrücken
† 18. Juni 1652 auf Schloss Stegeburg bei Söderköping/ Schweden




bestattet im Dom zu Strängnäs 

V.: Pfalzgraf Johann I. d.Ä. von Pfalz-Zweibrücken (1550-1604); M.: Herzogin Magdalena von Jülich-Kleve-Berg (1553-1633) 

verh. am 21. Juni 1615 mit Katharina Wasa (1584-1638) 

Kinder: 1.) Christine Magdalena (1616-1662), 2.) Karl Friedrich (1618-1619), 3.) Elisabeth Amalia (1619-1628), 4.) Karl Gustav (1622-1660), 5.) Maria Euphrosine (1625-1687), 6.) Eleonore Katharine (1626-1692), 7.) Adolf Johann (1629-1689), 8.) Johann Gustav (* um 1630)

  • 1589 Konversion des Pfalzgrafen Johann I. d.Ä. von Pfalz-Zweibrücken zum Calvinismus
  • 12. August 1604 Tod des Vaters, Vormundschaft Friedrich IV. von der Pfalz
  • 1606 Rektor der Universität Heidelberg
  • 1611-1617 Residenz in Neukastel
  • 1613 Reise nach Schweden im Auftrag der Protestantischen Union mit Briefen von Landgraf Moritz von Hessen
  • 1617 Verlegung der Residenz nach Birlenbach im Alt Kleeburg/ Unterelsass (bis 1652)
  • 1620 Plünderung des Kleeburger Ländchen durch kaiserliche Truppen; Flucht nach Straßburg
  • 1622 Verlegung des Hauptwohnsitzes nach Nyköping/ Schweden
  • Oberbefehlshaber von König Gustav II. Adolf von Schweden
  • 1631 Chef der schwedischen Finanzverwaltung
  • 1632 Leitung der schwedischen Kriegsökonomie und der Kupfermünze
  • 1632 Tod des Königs Gustav II. Adolf in der Schlacht von Lützel; Gegner von Kanzler Axel Oxenstierna
  • 1633 Bruch mit der schwedischen Regierung; Rückzug nach Schloss Stegeburg
  • 23. Dezember 1638 Tod der Ehefrau Katharina Wasa
  • 1644 Regierungsübernahme durch Christina von Schweden
  • 1647 Ernennung von Karl Gustav zum Generalissimus der schwedischen Truppen in Deutschland
  • 1649 Bestätigung von Karl Gustav als Thronfolger durch den Reichstag  

Lit.: Marlis Zeus, Ein Pfälzer in Stockholm. Johann Casimir von Pfalz-Zweibrücken, Schwager und Vertrauter Gustavs II. Adolf im Dreißigjährigen Krieg, 2. Auflage, Karlsruhe 2004
Con

Zurück


Verantwortlich für den Inhalt:
Prof. Dr. Joachim Conrad
Sprenger Straße 28
66346 Püttlingen
info@saarland-biografien.de