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Lehoczky György Kàroly László

Architekt und Kirchenfenstermaler
* 30. August 1901 in Vihnyepeszerény/ Ungarn
† 16. Januar 1979 in Saarbrücken
bestattet am 22. Januar 1979 auf dem Hauptfriedhof Saarbrücken




V.: László Lehoczky (1869-1944), Oberforstrat; M.: Eszter Kachelmann (1877-1947) 

verh. am 14.3. 1927 mit Edit Cmetonyi (1905-1994)

Kinder: 1.) Gergely (1930-1979), 2.) Veronika (geb. 1937)

  • Spross des ungarischen Adelsgeschlechtes Kisrákói und Bistricska
  • 1910/11 Übersiedlung ins slowenische Fiume (heute Rijeka); Begegnung mit dem Maler Fabro de Santi
  • Umzug nach Zagreb/ Kroatien
  • 1918 Flucht nach Ungarn
  • 1919 Abitur
  • 1921-1927 Architekturstudium an der Technischen Hochschule in Budapest
  • 1927-1931 Architekt und Assistent an der Universität Budapest
  • 1931 selbständig; Mitglied der Architektenkammer
  • 1945 Flucht vor den Sowjets nach Vorarlberg; Tätigkeit in einer Keramikfabrik
  • 1947 Übersiedlung nach Saarbrücken
  • 1949-1952 Bau des Klosters Heiligenborn in Bous
  • 1950-1953 Gestaltung der Kirchenfenster der Pfarrkirche Hl. Sakrament in Dillingen mit den Evangelisten
  • 1953 Gestaltung der Fenster „Armer Mann“ und „Reicher mann“ in der ev. Kirche Niederlinxweiler
  • 1954-1957 Gestaltung der Fenster in der ev. Stiftskirche in St. Arnual
  • 1955 Gestaltung der Pfarrkirche St. Remigius in Beeden mit drei großen Fenstern
  • 1955 Gestaltung der Apostelfenster in der ev. Kirche Saarlouis
  • 1955-1960 Gestaltung der ev. Pauluskirche in Neunkirchen mit 14 Fenster in zwei Reihen zum Leben Jesu
  • 8. Februar 1955 Einbürgerung im Saarland; zahlreiche Ausstellungen
  • 1956-1965 Lehrauftrag an der Technischen Höheren Lehranstalt in Saarbrücken
  • 1956 Gestaltung eines Kachelwandbilds im Speisesaal des Kreiskulturhauses Saarbrücken
  • 1956 Gestaltung der prot. Kirche in Brenschelbach mit Fenstern zum Leben Jesu
  • 1956-1960 Bau des Klosters Hl. Kreuz in Püttlingen
  • 1957 Gestaltung der prot. Kirche in Wolfersheim mit Fenstern zum Kirchenjahr
  • 1957 Gestaltung der Realschule Ludwigspark durch sieben Betonfenster mit Tiermotiven
  • 1958 Gestaltung eines Wandfrieses des Sozialpflegerischen Berufsbildungszentrums (Schmollerschule) in Saarbrücken
  • 1959 Gestaltung der ev. Kirche in Heusweiler mit Fenstern zu den Sakramenten
  • 1959 Gestaltung der Bergmannsschule in Göttelborn mit einer Wandmalerei
  • 1959 Gestaltung der Stadtsparkasse Saarbrücken mit drei Fenstern im Treppenhaus
  • 1960 Gestaltung einer Riegelsberger Grundschule mit drei Tiermotiven
  • 1960 Gestaltung des Kindergartens Dudweiler mit dem Wandbild „Singende Kinder“
  • 1962-1966 Gestaltung der Pfarrkirche Mariae Heimsuchung in Heusweiler u.a. mit Kreuzwegstationen und Emailtür
  • 1962-1966 Gestaltung einer Keramikwand im Speisesaal und der Fenster im Direktorat der Höll-Fleischfabrik in Wiesbach
  • 1964 Gestaltung der Taufkapelle in der Pfarrkirche St. Stefan in Illingen mit zwei Fenstern
  • 9. Februar 1967 deutsche Staatsangehörigkeit
  • 1971-1973 Illustration der Kinderbücher „Mukis Wunderbaum“ und „Mukis wunderbare Reise“

Lit.:György Lehoczky, hg. vom Arbeitskreis György Lehoczk, Saarbrücken 2010; dazu BBKL 26 (2006), Sp. 868-880
Con
Abb.: Familienbesitz Dieckmann, Wiesbaden  


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