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Schuler Jean (Johannes/ Hans)

Maler und Grafiker
* 15. Januar 1912 in St. Ingbert
† 2. Mai 1984 in Paris




bestattet am 14. Mai 1984 auf dem Pariser Friedhof Père Lachaise

V.: Ludwig Schuler (1867-1945), Gymnasialprofessor; M.: Maria Jung (1885-1949)

verh. im April 1954 mit Louise Richard († 1974)

Sohn Gérard (* 1954)

  • Kindheit und Jugend in St. Ingbert
  • Anfertigung erster Portraits bürgerlicher Familien in St. Ingbert
  • 1922-1931 Besuch des St. Ingberter Reformrealgymnasium
  • 1929 Erste Ausstellungsbeteiligung in St. Ingbert und Reise nach Ostpreußen
  • 1931-1933 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, Schüler Karl Caspars
  • 1933-1935 Autodidaktisches Studium in Berlin nach Machtergreifung Hitlers
  • Zunehmende Hinwendung zum Expressionismus
  • Februar 1935 Besuch und Eintritt eines Schülerverhältnisses mit Emil Nolde
  • 1935-1937 Wehrdienst
  • 1937 Studienreise nach Paris wegen Ausstellung El Grecos
  • 1938/39 Ausstellung in St. Ingbert und Studienreise nach Genf, Basel und Paris
  • 1939-1945 Kriegsteilnehmer mit Möglichkeiten zur Übernahme künstlerischer Aufträge
  • 1945-1946 Britische Kriegsgefangenschaft
  • Ende 1946 Rückkehr nach St. Ingbert, Intensivierung der Besuche in Paris
  • 1947 Eintritt in den Bund Bildender Künstler an der Saar mit Ausstellungsbeteiligung
  • Angebot zur Übernahme der Direktorenstelle des Saarlandmuseums (abgelehnt)
  • Lehrer für Kunst und Kunstgeschichte am Gymnasium St. Ingbert
  • 1948 Erste Einzelausstellung in St. Ingbert
  • Ende 1948 Umzug nach Paris mit Ausstellungsbeteiligungen, u.a. im Salon d'Automne
  • 1949 Eintritt in vier Pariser Künstlervereinigungen; erste Einzelausstellung in der Galerie saint-Placide
  • Sommer 1949 Aufnahme in den Künstlerkreis „Union des Arts Plastiques“ mit Ausstellung im Rathaus von Paris-Aubervilliers; Bewilligung eines Stipendiums des Saarländischen Kultusministeriums
  • 1951-1952 Aufenthalt in München
  • 1953 Rückkehr nach Paris; Einzelausstellungen in Saarbrücken und Paris
  • Zunehmende Rezensionen zu Werken Schulers in franz. Kulturzeitschriften
  • 1954 Beteiligung beim Ve Salon de la Jeune Peinture und der Jahresausstellung der Neuen Darmstädter Sezession in Wien
  • 1954/55 Bezug eines neuen Ateliers in Paris, erstmalige Herstellung von Serigraphien
  • 1955 Großauftrag zur Gestaltung einer Berufsschule in St. Ingbert sowie Einzelausstellung
  • 1957-1973 Tätigkeit in der Pariser Druckerei Trapinex, u.a. Herstellung von Plakaten für Kunstszene
  • 1958 Verleihung des ersten Albert-Weisgerber-Preises der Stadt St. Ingbert
  • 1960 Sonderausstellung in Darmstadt
  • 1962 Erste Ausstellungsbeteiligung im Städtischen Museum Amsterdam
  • 1964 Gewährung einer Künstlerbeihilfe durch das Bundespräsidialamt
  • 1965 Größte Einzelausstellung in Ludwigsburg, Erhalt der Deutschen Künstlerhilfe
  • 1971 Beteiligung der IIIe Biennale Internationale in Mérignac und der Jahresausstellung der Neuen Darmstädter Sezession
  • 1972/1975 Einzelausstellungen in Algier, Tunis und Casablanca unter Ägide dortiger Goethe-Institute
  • März 1977 Größte Einzelausstellung Schulers in St. Ingbert
  • 1984 Gedenkausstellungen in St. Ingbert, Saarlouis und Saarbrücken
  • Zahlreiche Ankäufe der Werke Schulers durch das Saarlandmuseum  

Lit.: Sabine Jung, Jean Schuler 1912-1984. Leben und Werk (= Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde im Saarland Bd. 36), Saarbrücken 1996 [inkl. Werks- und Ausstellungsverzeichnis]
RSc/ Bkl
Abb.: ebd., S. 30

 

 

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