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Kolling Alfons

Archäologe, Honorarprofessor, Landeskonservator
* 13. September 1922 in Quierschied
† 9. Dezember 2003 in Göttelborn
bestattet am 11. Dezember 2003 auf dem Friedhof Göttelborn 




V.: Nikolaus Kolling (1896-1961), Bergmann, Schießmeister; M.: Else Guthörl (1897-1979)

verh.

drei Kinder  

  • Beginn einer Verwaltungslehre
  • 1939-1945 Kriegsteilnehmer
  • Besuch der Kunstschulen in Trier und Saarbrücken
  • 1948 Eintritt ins Konservatoramt Saarbrücken als Restaurator und Technischer Angestellter der Altertumssammlung
  • 1954 Ausgrabung des keltischen Fürstinnengrabs von Reinheim unter Leitung von Franz-Josef Keller
  • 1959-1964 Studium der Vor- und Frühgeschichte, der Klassischen Archäologie und der Kunstgeschichte in Saarbrücken
  • 1965 Promotion zum Dr. phil. in Saarbrücken
  • 1965-1985 Leiter der Bodendenkmalpflege im Konservatoramt Saarbrücken
  • 1965-1980 Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte
  • 1965-1967 und 1980-1982 Ausgrabungsleiter des römischen Vicus in Schwarzenacker als Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 1978 Ernennung zum Ordentlichen Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts Berlin nach seiner Wahl zum korrespondierenden Mitglied (1966)
  • 1982 Verleihung der Bürgermedaille der Stadt Homburg
  • 1982 Ernennung zum Honorarprofessor für Vor- und Frühgeschichte an der Universität des Saarlandes
  • 1982 Publikation der Schrift „Der römische Palast von Nennig“ in der Reihe der Kleinen Kunstführer
  • 30. Mai 1984 Einweihung des von ihm initiierten Freilichtmuseums in Schwarzenacker
  • 1984-1992 Direktor des Museums Schwarzenacker
  • 1985 Emeritierung
  • 1988 Publikation des Buches „Das Saarland im Wandel der Jahrtausende“
  • 7. Januar 1991 Verleihung des Saarländischen Verdienstordens
  • 1993 Publikation des Buches „Die Römerstadt in Homburg und Schwarzenacker“  

Lit.: Franz-Josef Schuhmacher, Prof. Dr. Adolf Kolling 1922-2003, in: Wolfgang Adler, Landesdenkmalpflege Saar 2005-2009 (=Denkmalpflege im Saarland Bd. 2), hg. vom Landesdenkmalamt, Saarbrücken 2010, S. 9ff
RSc/ Bkl
Abb.: ebd., S. 9



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