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Dryander Brigitte

Schauspielerin
* 24. April 1920 in Dillingen
† 25. Februar 1997 in Saarbrücken




V.: N.N. Dryander (1865-1933); M.: ...

verh. in 1. Ehe 1940 mit Eyke Dryander; in 2. Ehe 1950 mit Karlheinz Noblé (1925-2008)

Kinder: aus 1. Ehe Ulrich (* 1942); aus 2. Ehe Alexander (* 1951)
 

  • Mittlere Reife, Tätigkeit als Schreibkraft
  • 1939 privater Schauspielunterricht
  • 1940 Teilnahme bei den Ausscheidungskämpfen zu den Olympischen Spielen als Leichtathletin
  • 1942/43 Engagement am Theater in Leitmeritz (damals Protektorat Böhmen und Mähren, heute Litomerice/ Tschechische Republik)
  • 1944 Rückkehr nach Halle
  • 1950 Umzug nach Saarbrücken nach der Scheidung der ersten Ehe
  • 1946 Schauspiel-Verpflichtung am Saarländische Stadttheater; Paraderolle als "Mutter Courage"
  • Regisseurin und Dozentin an der Hochschule für Musik und Theater in Saarbrücken
  • Freie Mitarbeiterin des Saarländischen Rundfunks
  • 1950 erste Hörspielproduktion „Der Schnee vom Kilimandscharo“
  • Anfertigung zweier Portraits durch den Bildhauer Theo Siegle
  • Darstellerin in nationalen Filmproduktionen, u.a. in "Die verschlossene Tür" (1964/65), "Judith" (1966), "Frauensiedlung" (1976), „Tatort: 30 Liter Super“ (1979)
  • 1984 Offizielles Ausscheiden aus dem Ensemble; Ehrung mit dem Titel "Saarländische Staatsschauspielerin"
  • Gründung des „Frauenclub Saar – Begegnung und Gespräch“
  • Sprecherin zahlreicher Hörbucher, v.a. der Werke Lester Powells
  • Ernennung zum Ehrenmitglied des Saarländischen Staatstheaters 

Lit.: Art. "Mutter" Dryander ist tot. 38 Jahre als Schauspielerin beim Saarbrücker Ensemble, in: Saarbrücker Zeitung, Feuilleton, 28.2.1997
Bkl
 



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