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Schloß Julius

Komponist, Hochschullehrer
* 3. Mai 1902 in Saarlouis
† 26. Oktober 1973 in Belleville




 

  • 1921-1924 Studium am Konservatorium in Frankfurt/ Main, u.a. Schüler Bernhard Sekles
  • Umzug nach Wien, Schüler Alban Bergs auf Empfehlung Arnold Schönbergs
  • 1927 Uraufführung des ersten Streichquartetts beim Musikfest der "Internationalen Gesellschaft für Neue Musik" in Genf
  • Verleihung des Emil-Hertzka-Preises für Schlagwerk
  • 1933 Rückkehr ins Saargebiet, Anstellung im Orchester des Stadttheaters Saarbrücken
  • 1935 Bitte um Aufnahme in die Reichsmusikkammer (abgelehnt mit dem Status "Volljude")
  • 2. März 1936 Ablauf der Schutzbestimmung des Römischen Abkommens, Erteilung eines Berufsverbots
  • 1938 Kurzzeitige Internierung im KZ Dachau
  • 1939 Flucht nach Shanghai, Professor für Komposition am dortigen Nationalkonservatorium
  • 1948 Umzug nach New Jersey zum (ebenfalls geflüchteten) Bruder; Musikpädagoge
  • Verwaltung (eines Teils) des Nachlasses durch Karl Steiner am "Wissenschaftszentrum Arnold Schönberg" der Universität Wien 
 

Lit.: Art. Julius Schloß, in: musica reanimata. Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Musiker und ihrer Werke e.V., Online Ressource: http://www.musica-reanimata.de/de/komponisten.bio/0090.komponisten.bio.php?id=julius.schloss (6.11.2015)
Bkl
Abb.: ebd.  

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