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Weisgerber Albert

Maler
* 21. April 1878 in St. Ingbert
† 10. Mai 1915 gefallen bei Fromelles (Ypern)
bestattet im Mai 1915 in Formelles




V.: Bäcker und Gastwirt, M.: († 1903)

verh. 1907 mit Margarete Pohl, Malerin 
 

  • 1891-1894 Lehre an der Kreisbaugewerbeschule Kaiserslautern (Zimmer- und Dekorationsmalerei)
  • 1894 Berufstätigkeit in der Dekorationsmalerwerkstätte in Frankfurt/ Main
  • 1894-1897 Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in München
  • 1897-1901 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München (u.a. bei Gabriel Hackl)
  • 1898 Eintritt in die Malklasse des Jugendstil-Künstlers Franz von Stuck
  • 1901 Studienaufenthalt zum Freilichtmalen in Regen/ Bayerischer Wald (gemeinsam mit Gino de Finetti)
  • 1902 Militärdienst beim 2. Infanterieregiment in München
  • Reise nach Venedig
  • Erster Preis im Faber-Castell Plakatwettbewerb
  • 1903 Ständiger Mitarbeiter der "Jugend"
  • 1904 Heimatbesuche in St. Ingbert
  • 1905 Besuch der Impressionisten-Ausstellung in Berlin
  • 1906 Erster Parisaufenthalt im Auftrag der "Jugend"
  • Bekanntschaft mit dem Künstlerkreis des Café du Dôme und Matisse
  • Besuch der Hodler-Ausstellung in München
  • 1907 Zweiter Paris-Aufenthalt
  • Zeichenlehrer an der Damenakademie des Münchner Künstlerinnenvereins in der Nachfolge von Angelo Jank
  • 1908 Besuch der Marées-Ausstellung in München
  • 1909 Erste große Italienreise
  • 1910 Studienaufenthalte in Böhmen und am Gardasee
  • 1911 Zweite große Italienreise
  • Erste Kollektivausstellung bei Brakl in München
  • 1912 Studienreise in die Lüneburger Heide
  • Beteiligung an der Sonderbundausstellung in Köln
  • 1913 Gründungsmitglied und erster Präsident der Künstlervereinigung "Neue Münchner Secession". Mitglied des Deutschen Werkbundes.
  • Verzicht auf die Mitarbeit bei der "Jugend".
  • 1914 Erste Ausstellung der "Neuen Münchner Secession"
  • Juni 1915 Beisetzung auf dem Münchner Nordfriedhof
  • 2015 Retrospektive zum 100. Todestag im Saarlandmuseum
  • 2016 Errichtung einer Gedenktafel auf dem Friedhof St. Ingbert
  • Hinweis: Weisgerberweg in Saarbrücken-Gersweiler, Albert-Weisgerber-Treppe in Alt-Saarbrücken, Albert-Weisgerber-Allee in St. Ingbert, Albert-Weisgerber-Grundschule sowie Albert-Weisgerber-Preis der Stadt St. Ingbert 


Lit.: Albert Weisgerber. Katalog zur Ausstellung im Historischen Museum der Pfalz, hg. von Meinrad Maria Grewenig, Stuttgart 1995
RSc
Abb.: Landesbildstelle Saarland im LPM Saarbrücken



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