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Bongard Hans (Johann Matthias)

Stadtschulrat, Musiker, Publizist
* 16. Oktober 1880 in Arnsberg
† 5. Juni 1946 in Arnsberg




  • Studium der Philosophie
  • Lehrer in Saarbrücken
  • 1919 Ernennung zum Stadtschulrat von Saarbrücken
  • ab 1922 Mitherausgeber von "Welt und Zeit" (gemeinsam mit W. Stein)
  • 1927 Eintritt in die DSVP, Zweiter Vorsitzender der Saarforschungsgemeinschaft (SFG)
  • Mitglied des Saar-Sänger-Bundes
  • 1930 Hauptorganisator der Feierlichkeiten zum Ende der alliierten Rheinlandbesetzung
  • 1931 Publikation von "Die Saarfrage" (gemeinsam mit G.W. Sante, M. Braun und O. Hammelsbeck)
  • 1930er Gründung und Leitung des Lehrergesangsvereins Saarbrücken, spätere Kooperation mit dem Frauenchor
  • Verleihung der Ehrendoktorwürde Dr. h.c. der Universität Bonn
  • Eingliederung der DSVP in die Deutsche Front (DF), Tätigkeit als Kulturbeirat
  • 1935 Eintritt in die NSDAP und den NSLB
  • Parteiinterne Auseinandersetzungen wegen "Judenfreundschaft"
  • Rücktritt von allen Ämtern in Saarbrücken und Rückkehr nach Arnsberg  

Lit.: Wolfgang Freund, Volk, Reich und Westgrenze. Deutschtumswissenschaften und Politik in der Pfalz, im Saarland und im annektierten Lothringen 1925–1945 (= Veröffentlichungen der Kommission für saarländische Landesgeschichte und Volksforschung Bd. 39), Saarbrücken 2006, S. 96f
Bkl
Abb.: Schleiden, Illustrierte Geschichte, S. 440



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