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Lang Matthias

Schriftsteller, Pädagoge
* 18. Februar 1902 Biel (heute Wadern-Bardenbach)
† 12. Dezember 1965 in Könen/ Trier
bestattet auf dem Friedhof in Ehrang/ Trier 




V.: Johann Peter Lang († 1905), Landwirt; M.: Barbara Holz, Kauffrau 

verh. 1940 mit Angelika Mohr 

Kinder: 1.) Hans (* 1941), 2.) Rudolf (* 1902), Norbert (* 1903)  

  • 1914 Abfassung erster kleinerer Theaterstücke
  • 1915 Besuch der Königlichen Präparandenanstalt in Merzig (bis 1918)
  • 1918 Besuch des Königlichen Lehrerseminars in Merzig, darin auch Direktor des neu gegründeten Seminartheaters (bis 1921)
  • 1921-1925 Schreibgehilfe im Katasteramt Wadern
  • 1925 Tätigkeit in 22 Lehrvertretungsstellen im Hunsrück- und Moselgebiet, zuletzt als einzige Lehrkraft in Metterich (bis 1936)
  • 1929 Publikation dreier Gedichte in der Anthologie "Lyrik der Zeit"
  • Anschluss an den Nationalsozialistischen Lehrerbund (NSLB), darin Kassenführer
  • 1934 Publikation des ersten Gedichtbandes "Suchende Seele" (Gegenwart und Zukunft Bd. 53)
  • 1935 Publikation des Gedichts "Aufruf an die Jugend" in Wiebelskircher Familienzeitschrift "Nach der Schicht"
  • Oktober 1936 Festanstellung in Neurath
  • 1938 Aufnahme in die NS-Reichsschrifttumskammer; zahlreiche Publikationen in Trierer und Saarbrücker (Tages-) Zeitungen, u.a. das erste Mundartgedicht
  • Juli 1940 Eintritt in die NSDAP
  • September 1942 Kriegsteilnehmer (bis 1945), v.a. in Fahr-Ersatz-Abteilung in Mainz
  • Wiederaufbau der zerstörten Schule in Neurath, Organisation von Familien- und Theaterabenden
  • Oktober 1949 Rektor der Volksschule Bernkastel-Kues
  • 1950 Gründung einer Theatergruppe in Biel
  • ab 1951 Gestaltung gemeinsamer Dichter- und Heimatabenden mit Maria Croon, u.a. in Nennig, Wadern und Merzig
  • 1952 Lehrer und Rektor der Volksschule Pfalzel
  • 1. Mai 1961 Pensionierung; größere Hinwendung zur Mundart
  • 1964 Publikation der letzten Romane "Der stille Sepp" und "Abseits vom großen Strom"
  • 1966 Gedenkfeier im Festsaal des Pfarrjugendheims Pfalzel
  • 1987 Durchführung "Auf den Spuren von Matthias Lang" durch Litera-Touren der Christlichen Erwachsenenbildung Merzig-Wadern
  • 1988 Mundart-Abend des Kulturamts der Stadt Wadern zu Ehren Langs
  • Pläne zur Einrichtung einer Heimatstube in Bardenbach für Erhalt der Werke Langs (nicht umgesetzt)  

Lit.: Dittmar Lauer/ Manfred Moßmann (Hg.), Matthias Lang (1902-1965). Lehrer und Heimatdichter. Ausgewählte Gedichte und Erzählungen in Mundart und Hochdeutsch, Kell am See 2010, bes. S.13-56 [inkl. Bibliographie]
Bkl
Abb.: Umschlaggestaltung, vgl. Lauer/Moßmann, S. 5; Foto: Ulrich Weidig



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