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Schäfer Karl Wilhelm

Schulrektor, NSDAP-Kreisleiter
* 26. Januar 1899 in Neunkirchen
† 16. April 1943 in Saarbrücken





verh. mit Hilda Schäfer 

zwei Kinder 

 

  • Volksschullehrer in Neunkirchen
  • 1932 Eintritt in die NSDAP, danach Zellenleiter in Oberhausen (Zweibrücken) und Kreisamtsleiter und -redner in Ottweiler
  • 1935-1936 Stellvertretender NSDAP-Kreisleiter von Ottweiler
  • ab 22. Oktober 1936 Kreisleiter von Ottweiler-St. Wendel
  • 18. April 1936 Rektor der Volksschule Neunkirchen (beurlaubt für Parteidienst)
  • 1938 Kandidat für die Reichstagswahlen, kurzzeitige Abordnung nach Österreich
  • November 1938 Teilnahme an Ausschreitungen gegen Juden in Neunkirchen, Ottweiler und Illingen
  • 1939 Freistellung vom Militärdienst (langjähriges Nierenleiden, zunehmende Erblindung)
  • 1942-1943 Regierungs- und Schulrat in Lothringen, zudem Landrat des Kreises Diedenhofen
  • ab 1. Dezember 1942 Kreisleiter von Zweibrücken
  • 1947-1949 Verschiedene Untersuchungsausschüsse, letztmaliger Beschluss des Obersten Säuberungsrates in Saarbrücken mit nachträglicher Einstufung als Schuldiger und Einziehung des hinterlassenen Vermögens 
 

Lit.: Schäfer, Karl Wilhelm (Nr. 251), in: Maier, Organisationshandbuch der NSDAP, S. 396f
Bkl

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