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Lämmel Wilfried

SA-Standartenführer und Gauinspekteur von Saarbrücken
* 29. November 1904 in Sanddorf/ Homburg
† 29. März 1974 in Landau





verh. am 14. April 1928 mit Lydia Brunck 

 

  • 1911 Besuch der Volks-, Real- und Kreisoberrealschule (bis 1921)
  • 1921-1925 Lehrling in der Dresdner Bank in Bad Kreuznach und München, danach Tätigkeiten in forstamtlichen Dienst
  • 1923 Eintritt in die NSDAP und in die SA
  • 9. November 1923 Teilnahme am sog. Hitler-Putsch in München, Verleihung des Blutordens (1933)
  • 1925 Gründer und Leiter (bis 1930) der Ortsgruppe Schaidt und Bezirksleiter in der Südpfalz
  • 1927 Eintritt in die SS
  • 1930-1932 NSDAP-Ortsgruppenleiter in verschiedenen Orten, u.a. in Zweibrücken
  • ab 13. März 1933 Beauftragter des Sonderkommissars der Obersten SA-Führung (OSAF) in Zweibrücken
  • ab Mai 1934 Stadtrat in Zweibrücken
  • Mai 1935 Führer der SA-Standarte 70 / Saarbrücken
  • 1936 Amtswalter der Gaupropagandaleitung des Gaus Saarpfalz in Saarbrücken
  • 1936-1938 Personalreferent beim Radio Saarbrücken
  • 1938 Verschiedene Funktionen der NSDAP in Landau
  • 1940 Mitglied der Waffen-SS
  • Januar bis Juni 1941 Gauinspekteur in Saarbrücken und Metz
  • 1941-1942 Mitglied der Leibstandarte SS "Adolf Hitler" in Russland; anschließend Kreisleiter von Diedenhofen und Reservebataillon der Waffen-SS
  • 1946-1949 Internierung in Landau
  • 1950 Einstufung als "Belasteter" im Spruchkammerverfahren
  • 1953 Eintritt in die "Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der Soldaten der ehemaligen Waffen-SS" (HIAG)
  • 1970er Tätigkeit in der NPD 
 

Lit.: Art. Lämmel, Wilfried (Nr. 186), in: Maier, Organisationshandbuch der NSDAP, S. 323ff
Bkl
Abb.: ebd., S. 323

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