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Caspary Carl

Ratsherr der Stadt Saarbrücken, SA-Oberführer
* 21. August 1898 in Illingen
† 18. Februar 1977 in Saarbrücken





V.: Carl Caspary, Apotheker; M.: Wilhelmine Ramm

verh. am 21. März 1940 in Wien mit Ilse Bauer  

  • Besuch des Realgymnasiums in Völklingen
  • 1914-1918 Kriegsteilnehmer
  • 1920 Studium der Medizin in München und Erlangen; Promotion zum Dr.med.
  • 1921 Eintritt in die NSDAP Erlangen (Wiedereintritt 1930); Ernennung zum SA-Sturmführer
  • Tätigkeit in Firma "Didier" in Berlin (bis 1928/29)
  • Eintritt in die SA, zuletzt im Rang eines SA-Oberführers
  • 1931 Stellvertretender Führer der SA-Untergruppe Pfalz-Saar (hauptamtlich bis 1933)
  • 1933-1934 Sonderbeauftragter der oberen SA-Führung bei den Bezirksämtern Primasens und Zweibrücken
  • 1. Oktober 1933 Führer der SA-Standarte 5 in Pirmasens (bis April 1935)
  • 20. April 1935 SA-Brigadeführer in Saarbrücken, u.a. in Brigade 151
  • Zuständigkeit für den Wiederaufbau der SA im Saargebiet (bis 1938)
  • 27. August 1935 Ernennung zum Ratsherrn der Stadt Saarbrücken
  • April 1938 Vorschlag zu Reichstagswahlen (erfolglos)
  • 1938-1939 Leiter der neugegründeten SA-Reichsführerschule Wien
  • 1939 Major einer Fernaufklärertruppe (bis 1942)
  • 1. Februar 1942 Führer der SA-Gruppe Kurpfalz in Mannheim und Saarbrücken (bis 1945)
  • Herbst 1944 Auftrag zur Aufstellung von Volksbataillonen durch Gauleiter Josef Bürckel
  • Frühjahr 1945 Befehl zur Vernichtung der SA-Personalakten in Saarbrücken durch Verbrennung in Brebacher Hochöfen
  • 1945 Internierung  

Lit.: Art. Caspary, Dr. Carl (Nr. 51), in: Maier, Benutzerhandbuch der NSDAP, S. 167f
Bkl

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