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Tannenberg Isaak

Kantor; Kultusbeamter
* 21. November 1875 in Schenklengsfeld/ Bad Hersfeld
† nach 1938





verh. mit Berta Adler (* 1883)

 

  • 1888-1896 Aufenthalte in Rathenow und Greifenberg
  • 20. Januar 1896 Schließung eines Dreijahresvertrages als preußischer Kultusbeamter mit der Synagogengemeinde Merzig; Übernahme der Tätigkeiten von Schächter, Kantor und Lehrer
  • Lehrer am Städtischen Realgymnasium
  • 30. Juli 1900 Festanstellung in Synagogengemeinde Merzig nach Gehaltskonflikten
  • bis 1911 Doppeltätigkeit mit Schächter-Tätigkeit
  • Wahrnehmung aller rabbinischer Tätigkeiten im Raum Merzig (bis 1926)
  • 1930 Vorsitzender des „Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“ und des „Vereins zum Schutze gegen den Antisemitismus“
  • Mitglied des Städtischen Waisenamts
  • 1935 Rückgliederung des Saargebietes ans Deutsche Reich
  • 2. September 1935 Emigration nach Trier
  • 8. Dezember 1938 Umzug nach Halberstadt
  • Februar 1939 verm. Inhaftierung und Tod im KZ Theresienstadt 
 

Lit.: Wilhelm Laubenthal, Die Synagogengemeinden des Kreises Merzig. Merzig – Brotdorf - Hilbringen 1648-1942, Saarbrücken 1984, S. 114f. 198
Bkl

 

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